Spielberichte Handball Damen

Damen erfolgreich im Rückspiel gegen die SG Kempten-Kottern

ine Woche zuvor kassierten die Gilchinger Damen eine unnötige 22:19 Niederlage in Kempten. Wollte man sich also noch die Chance auf den Aufstieg bewahren, so musste das Rückspiel mit mehr als 3 Toren gewonnen werden.
Im Vorfeld stellte sich als Problem allerdings erneut das junge Alter der Mannschaft heraus: Alle A-Jugendspielerinnen traten am Sonntag in der 1. Runde der Landesliga Qualifikation an und sollten daher am Abend zuvor nicht unbedingt noch ein Damenspiel absolvieren. Doch aus der Not wurde eine Tugend gemacht: Daniela Wagner, Franziska Pischetsrieder und Amelie Siegel packten nach einigen Jahren Pause ihre Handballschuhe wieder aus, kamen ins Training und stellten sich für das Spiel zur Verfügung.

Hoch motiviert starteten die Gilchingerinnen ins Spiel und führten bereits nach 12 Minuten mit 7:1 Toren. Kempten-Kottern legte nun einen Zahn zu und kam beim 9:5 noch einmal auf 4 Tore ran. Doch die Gilchingerinnen ließen sich nicht beirren und gingen zur Halbzeit mit 15:8 in Führung.
Nicht nachlassen, weiterziehen und Spaß haben war die Vorgabe in der Halbzeitpause.
Auch in Durchgang zwei ließen die Gilchinger Falken nun nichts mehr anbrennen. Dank einer starken Abwehrarbeit von Lena, gutem Umschaltspiel der Außenspielerinnen und einer geschlossenen Teamleistung zog man immer weiter davon. Letztlich konnte das Spiel gegen einen sehr fairen Gegner mit 28:12 deutlich gewonnen werden.

Es spielten:
Luisa Frank (TW), Magdalena Zech (TW), Stina Czaja (2), Lena Waldenmaier, Amelie Siegel (6), Flondina Mani (4), Katharina Deutinger (4), Leah Bärner(3), Daniela Wagner (1), Xenia Hackenberg (1), Lynn Halbach (5/2), Magdalena Mix, Franziska Pischetsrieder

Die Chancen auf einen Aufstieg sind damit bewahrt. Nun haben es die Damen am Donnerstag, 12. Mai um 20:15 Uhr in der Gilchinger Gymnasiumhalle selbst in der Hand sich für diese lange und mühsame Saison zu belohnen. Wir freuen uns über jede Unterstützung, die Mädels brauchen euch! A.S.


Damen bei der SG Kaufbeuren/Neugablonz 02.04.2022

Mit einem deutlichen Sieg in Kempten machte die SG Kaufbeuren/Neugablonz bereits in der Vorwoche auf sich aufmerksam. So war allen Gilchingern schon vorher klar, dass das zweite Platzierungsspiel richtungsweisend werden würde. Leider musste man verletzungsbedingt auf Leah Bärner, Julia Romacker und Lulu Götz verzichten. Kathi Lenhardt und Charlotte Böhm standen krankheitsbedingt nicht zur Verfügung.

In das Spiel startete Gilching mit einer gewonnen Abwehraktion und dem ersten Tor zum 0:1. Mit dem Tor zum 4:3 ging die Heimmannschaft erstmals in Führung, Luisa Frank hielt einen Siebenmeter und die Gäste wiederum trafen ihren. Von nun an pendelte das Spiel ständig hin und her: Kaufbeuren ging in Führung, Gilching zog hinterher. Auch von einem zwischenzeitlichen 2 Tore Rückstand ließ man sich nicht entmutigen und glich immer wieder aus. Leider fanden die Gilchingerinnen in den ersten 25 Minuten kaum Zugriff in der Abwehr auf ihre Gegenspielerinnen. Immer wieder war man gut dran, verschob richtig, um dann am Ende doch noch den Pass an den Kreis oder die querlaufende Gegenspielerin zu kassieren. Gleichzeitig passierten im Angriff immer wieder vermeidbare Fehler: Gegenstoßpässe, die nicht ankamen, Fehlwürfe, Pfosten- und Lattentreffer. 36 Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit war man nach einer Auszeit noch einmal in Ballbesitz und hatte die Möglichkeit auszugleichen. Leider schloss man viel zu hektisch ab und hatte Glück, dass der Gegner die 1-Tore-Führung nicht noch ausbauen konnte.
Der Appell an die Spielerinnen in der Halbzeitpause war ganz klar: es ist noch alles drin!
Durch eine Umstellung in der Abwehr standen die Gilchinger Falken hier nun erst einmal etwas sicherer. Im Angriff jedoch schien das Glück an diesem Tag definitiv nicht auf der Gilchinger Seite stehen zu wollen: frei durch warf man nicht platziert genug, traf den Pfosten und erwischte von Außen einen rabenschwarzen Tag. Beim Spielstand von 19:15 ging jedoch noch einmal ein Ruck durch die ganze Mannschaft. Flondina ging weiterhin im Angriff durch die Lücken, Lynn Halbach verwandelte treffsicher die Siebenmeter, Emelie hielt die Abwehr zusammen und die Bank wurde zum Rückhalt für die Mannschaft. Nach und nach schien der Rückstand immer wieder zu verschwinden, bis man sich beim 23:22 und kurz darauf beim 24:23 endlich wieder auf ein Tor heran gekämpft hatte. Ein gehaltener Siebenmeter durch Luisa Frank leitete die Schlussphase ein. Anschließend hatten die Gilchingerinnen in den letzten eineinhalb Minuten dann gleich mehrfach die Möglichkeit zum Unentschieden zu treffen und jedes Mal sollte es wohl nicht sein:  Es folgten ein verworfener Siebenmeter, ein zu weiter Gegenstoßpass, ein Pass ins Aus und das Weiterschieben der Verantwortung. Am Ende stand ein unglückliches 24:23 auf der Anzeigentafel und die Mädels gingen mit hängenden Köpfen vom Spielfeld.
„Mit Sicherheit haben wir alle heute nicht immer die richtigen Entscheidungen getroffen, auch wir hätten das ein oder andere Mal anders auf das Spielgeschehen reagieren können“, so das Fazit der Trainer nach dem Spiel. „In der Summe waren es letztlich einfach zu viele eigene Fehler, die man einer so jungen Mannschaft in einem knappen Aufstiegsspiel aber auch zugestehen darf. Gesiegt hat am Ende die Nervosität und die Erfahrung der Gegnerinnen. Am meisten gelernt von allen Anwesenden haben heute aber definitiv unsere Mädels, das nächste knappe Spiel entscheiden wir für uns!“
Also, Kopf hoch Mädels, es geht weiter und noch ist nichts verloren!

Es spielten: Sascha Greenberg (TW), Luisa Frank (TW), Stina Czaja (2), Lena Waldenmaier (1), Flondina Mani (7), Katharina Deutinger (3/1), Laura Schäufler (2), Isabell Gröbel, Xenia Hackenberg (2), Viki Glück, Lynn Halbach (6/3), Magdalena Mix, Emelie Waldenmaier A.S.

Damen zum ersten Platzierungsspiel in Partenkirchen

Nach einer erfolgreichen Gruppenphase in der Bezirksliga Nord-Ost stand für die Damen des TSV Gilching fest, dass sie mit den weiteren Erstplatzierten der anderen Bezirksligastaffeln um den Aufstieg in die Bezirksoberliga spielen würden. Mit dabei der TSV Partenkirchen, die SG Kaufbeuren/Neugablonz und die SG Kempten-Kottern.

Leider zogen in der Staffel um den TSV Partenkirchen nach und nach alle Gegner ihre Mannschaften zurück, sodass der erste Gegner der Gilchingerinnen noch kein Spiel in dieser Saison spielen konnte – eine sehr schwierige Situation für den TSV Partenkirchen: Saisonstart Ende März! Wir haben den größten Respekt davor, dabei trotzdem am Ball zu bleiben und sich nicht entmutigen zu lassen!!
Gleichzeitig bedeutete das für die Gäste: absolut kein Vorwissen über den ersten Gegner, absolutes Überraschungspaket.

Nach einer größtenteils sehr lustigen Anfahrt fiel das erste Tor des Spiels gleich für die Gilchinger Mädels und legte den Grundstein für die erste Viertelstunde. Immer wieder konnte sich abwechselnd der Rückraum selbst eine Wurfgelegenheit erarbeiten oder spielte Xenia Hackenberg auf Außen frei. Diese nutze ihre Wurfmöglichkeiten und traf bereits in den ersten 16 Minuten 7 mal. In einer eigentlich harmlosen Abwehraktion verletzte sich Julia Romacker in der 8. Spielminute leider am Sprunggelenk und konnte anschließend nicht mehr weiterspielen – gute Besserung an dieser Stelle! Das Team ließ sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen und zog von einem 4:6 über 5:13 auf 9:21 davon. Zur Pause stand es letztlich vorentscheidend 10:22 für die Gilchinger Falken.
Vorgabe für die zweite Halbzeit war nun das Umschaltspiel auf beide Angriffsseiten aufzuteilen, in der Abwehr früher den laufenden Gegenspieler erkennen und trotz des Vorsprungs möglichst nicht nachzulassen. Da mit dem Ausfall von Julia Romacker und größtenteils auch Leah Bärner gleich zwei Rückraumspielerinnen fehlten, musste auf diesen Positionen teilweise auch etwas improvisiert werden. Die Aufgabe nahmen die Gäste an und erspielten sich immer wieder gute Wurfchancen, die nun aber leider nicht mehr alle konsequent genutzt wurden. Gleichzeitig stand die Abwehr oftmals nicht mehr so stabil und ließ einige Würfe vom Kreis zu. Dennoch konnte Partenkirchen zu keinem Zeitpunkt mehr gefährlich nahe kommen, auch wenn die Gastgeberinnen niemals aufsteckten und immer weiter kämpften. Zum Schluss wurde dann endlich doch auch noch die rechte Angriffsseite im Umschaltspiel entdeckt und mit dem 18:32 wurde das letzte Tor des Spiels noch einmal von den Gilchinger Mädels erzielt.

Auch bei diesem deutlichen Ergebnis ist sicherlich nicht alles Gold was glänzt. Besonders an individuellen Absprachen in der Abwehr und der Übersicht im Umschaltspiel muss weiterhin gearbeitet werden. Gleichzeitig zeigten die Gilchingerinnen in der ersten Halbzeit aber auch, dass sie durchaus schnellen und attraktiven Handball spielen können!
Am kommenden Wochenende geht es bereits mit dem nächsten Spiel weiter, zu Gast bei der SG Kaufbeuren/Neugablonz. Der Gegner ließ am vergangenen Sonntag mit einem deutlichen 27:14 gegen die SG Kempten-Kottern aufhorchen. Somit sollte bereits im Vorfeld feststehen, dass das kommende Spiel alles andere als einfach wird. Volle Motivation und Konzentration sind also bereits in dieser Woche im Training gefordert, um am nächsten Wochenende eine Chance gegen Kaufbeuren/Neugablonz zu haben.

Es spielten: Sascha Greenberg (TW), Magdalena Zech (TW), Stina Czaja (3/1), Leah Bärner, Xenia Hackenberg (8), Flondina Mani (2), Katharina Deutinger (3/1), Laura Schäufler (3), Lynn Halbach (9/4), Viki Glück (1), Katharina Lenhardt (1), Julia Romacker (2), Magdalena Mix A.S.

Damen auswärts beim TuS Fürstenfeldbruck 20.2.2022

Die Vorzeichen für das letzte Gruppenspiel der Gilchinger Damen waren alles andere als gut. Da mit Leah, Lynn, Flondina, Charlotte und Laura gleich fünf Rückraumspielerinnen fehlten war die Devise von Anfang an klar: jeder gibt dort Vollgas, wo sie eingesetzt wird, egal ob das vielleicht auch mal eine eher ungewohnte Position sein würde. Das Spiel verschieben stand aber nicht zur Debatte und so wollte die Mannschaft das Beste aus der Situation machen.

Auch wenn man sich von Anfang an schwer tat, so hielten die Gäste das Spiel bis zum 7:7 komplett offen. Viele Aluminiumtreffer und einige gehaltene Würfe verhinderten von nun an eine bessere Torausbeute. Gleichzeitig stand die Abwehr nicht so kompakt wie gewohnt. So fanden Kreisanspiele und 1:1 Durchbrüche zu oft ihren Weg ins Ziel und die Gastgeberinnen gingen mit einem 11:9 Vorsprung in die Pause.
Einen richtigen Zugriff aufs Spiel fand man nun aber im Gegensatz zu den letzten Spielen auch in der zweiten Halbzeit nicht mehr. War die Stärke der Gilchingerinnen zuletzt immer wieder gewesen mit neuer Energie und Spielfreude nach der Pause zu starten, so schien diese am vergangenen Sonntag erloschen zu sein. Bruck konnte bis zum 17:10 vorentscheidend davon ziehen. Dennoch ließen sich die Gilchinger Falken nicht so leicht abschütteln, verkürzten zum 18:15 und mussten schließlich doch wieder einige Gegentreffer hinnehmen. So endete das Spiel letztlich mit einer 22:17 Niederlage.

Gewinnen ist sicherlich schöner als verlieren, dennoch bewies die Mannschaft Charakter, in dem sie auch bis zum Schluss nicht aufgab, immer weiter versuchte zum Torerfolg zu kommen und sich auch mit neuen Positionen arrangierte. So gesehen bleibt der einzige bittere Beigeschmack nach diesem Spiel die Verletzung von Louisa Götz. Wir wünschen dir gute Besserung und drücken die Daumen!
Vielen Dank an dieser Stelle auch noch einmal an unsere C-Jugend Jungs und Mädels, die unsere Damen auswärts in Bruck lautstark unterstützt haben. Gerne wieder! 😉

Für unsere Damen heißt es nun Pause im Spielbetrieb bis Ende März, gespielt wird in dieser Zeit „nur“ für alle A-Jugendlichen in der Landesliga. Ab Ende März stehen dann die Platzierungsspiele der Plätze 1-4 für unsere Mädels auf dem Programm.

Es spielten: Sascha Greenberg (TW), Luisa Frank (TW), Stina Czaja (3/1), Lena Waldenmaier (1), Leni Beiwinkler, Julia Romacker (6), Katharina Deutinger (4/2), Louisa Götz (1), Katharina Lenhardt, Xenia Hackenberg (2), Magdalena Mix, Emelie Waldenmaier A.S. 20.2.2022

Damen auswärts beim TSV Alling

Nach 85 Tagen durften sich die Damen des TSV Gilching endlich wieder ihre Trikots anziehen und die Handballschuhe schnüren. Coronabedingt standen nicht alle Spielerinnen zur Verfügung und so ergab sich letztlich eine schlagkräftige Mannschaft, die zum Großteil bereits ein A-Jugend Spiel am Tag zuvor bestritten hatte. Vor dem Spiel war allen klar: gewinnen die Mädels in Alling, so stehen sie sicher als Gruppensieger in der Bezirksliga Staffel Nord-Ost fest. Die Frage, die offen blieb: wo steht man nach der langen Pause, wie hat man sich in dieser Zeit ohne Spiele weiterentwickelt?

Es dauerte beinahe zwei Minuten, bis die Zuschauer das erste Tor der Partie zu sehen bekamen, welches Katharina Lenhardt nach einem schönen Anspiel am Kreis verwandelte. Es sollte jedoch weitere fünf Minuten brauchen, bis man so richtig ins Spiel kam und zum 2:2 traf. Dank einer guten Torhüterleistung von Luisa Frank und einem 5-Tore Lauf vor allem über die zweite Welle, war Alling beim Stand von 3:8 gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Diese zeigte bei den Gastgebern auch deutliche Wirkung und sie kamen ein ums andere mal über ihre linke Angriffsseite zum Torerfolg, während man selbst im Angriff immer wieder gute Torchancen vor allem auf Außen nicht verwandelte. Als der Gegner mit 7:8 nahe am Ausgleich war, zogen die Gäste ihrerseits eine Auszeit. Wieder etwas strukturierter in der Abwehr und mit weniger Ballverlusten im Angriff erspielten sich die Damen noch einmal eine drei Tore Führung zum 9:12 Pausenstand heraus. Durchaus zufrieden, wenngleich auch mit dem Anspruch an ein verbessertes 1:1 mit Ballgewinn in der Abwehr, einer klareren Absprache bei zwei Kreisläufern und einer verbesserten Wurfquote ging man zuversichtlich in die zweite Halbzeit. Mit neuer Energie starteten die Gilchinger Falken. Laura Schäufler machte die Abwehr in der Mitte mit einigen Ballgewinnen dicht, Julia Romacker zeigte ihr Durchsetzungsvermögen im 1:1 und Katharina Deutinger brach den Bann und traf von nun an immer wieder von außen. Nachdem nun Sascha Greenberg im Tor auch noch zwei Siebenmeter hielt zog man auf ein vorentscheidendes 12:19 davon. Nun ließ man sich auch nicht mehr durch die Auszeit der Allingerinnen beirren und spielte mit guten Kreisanspielen, Kreissperren und Zug zum Tor auf den Halbpositionen weiter, sodass sich am Ende fast alle auch in die Torschützenliste eintragen konnten. Grundstein für den am Ende mit 18:27 ungefährdeten Auswärtssieg war aber die über weite Strecken des gesamten Spiels gut organisierte Abwehr- und Torhüterleistung.

Das Team feierte nach Abpfiff verdient ihren Gruppensieg in der Staffel Nord-Ost, wer hätte das im April beim Projektstart der Damen so gedacht? Antwort der Mädels: Wir natürlich! Nun geht es in zwei Wochen noch zum abschließenden Spiel nach Fürstenfeldbruck. Geplant sind dann im April die Platzierungsspiele der gesamten Bezirksliga – wobei die Frage bleibt, ob man aktuell überhaupt so weit im Voraus planen kann… in jedem Fall wollen die Damen in 14 Tagen noch einmal Vollgas geben!

Es spielten: Luisa Frank (TW), Alexandra Greenberg (TW), Louisa Götz (1), Xenia Hackenberg, Flondina Mani (3), Katharina Deutinger (5), Laura Schäufler (2), Julia Romacker (7/1), Stina Czaja (4/2), Katharina Lenhardt (1), Emelie Waldenmaier (3), Magdalena Mix, Charlotte Böhm (1) A.S. 7.2.22

Damen Heimspiel gegen den TSV Alling (23:17)

Nach einigem hin und her während der vergangenen Woche stand der Kader für das Heimspiel gegen die Nachbarn aus Alling am 13.11.21 fest. Mit dabei einige Spielerinnen, die Samstagnachmittag schließlich ihr Damendebüt gaben. Da am nächsten Tag für fast alle Spielerinnen das nächste Landesligaspiel mit der A-Jugend anstand, hieß es gleich von Anfang an: viel durchwechseln und die Spielanteile gut verteilen.

Ähnlich wie im letzten Spiel gingen unsere Falken gleich im ersten Angriff durch Stina Czaja auf Rechtsaußen mit ihrem ersten Damentor zum 1:0 in Führung.  Nach nicht ganz 10 Minuten stand es 4:1 für die Heimmannschaft. Anschließend tat man sich immer schwerer im Angriff zu guten Wurfgelegenheiten zu kommen. Ein ums andere mal leistete sich die Heimmannschaft ein Fehlpass oder Fangfehler nach dem anderen, spielte unnötig riskante Pässe an den Kreis oder verrannte sich in Querläufen – wiedergespiegelt auch dadurch, dass die Gilchingerinnen im gesamten Spiel keinen einzigen 7m zugesprochen bekamen und es keine gelbe Karte oder 2-Minuten für Alling gab. Da die eigene Abwehr jedoch meistens richtig agierte, konnte Alling zwar ausgleichen und auch zweimal in Führung gehen, allerdings nicht weiter davonziehen. In die Halbzeitpause ging man schließlich doch noch einmal mit einer 1-Tore Führung (9:8), sowie einer weiteren Zeitstrafe.
Die Ansage in der Halbzeit war ganz klar: weg von der Abwehr bleiben, Tempo ins Angriffspiel mitbringen und die geraden Lücken nutzen.
Eine Stärke der Gilchingerinnen, die sie nun nicht zum ersten Mal zeigten: mit neuer Energie und Spielfreude bis zum 12:9 in die zweite Hälfte starten. Eine weitere zwei Minutenstrafe und etwas Verunsicherung in der Abwehr führten anschließend wieder zum Ausgleich der Gäste. Das Spiel blieb bis zum 14:15 eng umkämpft und keine Mannschaft schaffte es, sich entscheidend abzusetzen. Eine Auszeit der Gäste nutzen die Gilchinger Trainer um ihre Mannschaft nochmal wachzurütteln. Man nahm sich vor nochmal Gas zu geben und um jeden einzelnen Ball zu kämpfen. Durch einen 6-Tore Lauf erspielten sich die Gilchinger Falken erstmals einen deutlichen Vorsprung beim 20:15 heraus. Endlich kamen die Spielerinnen mit Tempo auf das gegnerische Tor zu und nutzen die richtigen Lücken. Gleichzeitig ließen sowohl Abwehr als auch Torhüterin von nun an kaum mehr Tore zu. So zeigten die Mädels am Ende in den letzten 13 Minuten, wie sie eigentlich Handball spielen können und konnten das Spiel am Ende mit 23:17 gewinnen.

Es spielten:
Alexandra Greenberg (Tor), Stina Czaja (1), Flondina Mani (5), Julia Romacker (4), Katharina Deutinger (3), Laura Schäufler (1), Louisa Götz (3), Leah Bärner (5), Katharina Lenhardt, Xenia Hackenberg, Viktoria Glück, Charlotte Böhm (1), Emelie Waldenmaier AS

Damen auswärts gegen den TuS FFB

Am 23. Oktober stand für die Damen das zweite und gleichzeitig rechnerisch erste Saisonspiel an. Da Eichenau außer Konkurrenz gemeldet ist werden diese Spiele in der Tabelle nicht angezeigt. Für die junge Mannschaft war das anstehende Spiel gegen den TuS Fürstenfeldbruck also die erste richtige Standortbestimmung.

In einem schnellen Angriff legte Lena Waldenmaier gleich zu Beginn vor und traf mit dem 1:0 nicht nur das erste Tor des Spiels, sondern auch ihr erstes Damentor. Mit viel Aufwand und Energie arbeitete sich die Heimmannschaft Tor für Tor einen kleinen Vorsprung bis zum 5:2 heraus und zwang die Brucker Damen so zu einer frühen Auszeit. Die Abwehr stand weiterhin meist kompakt und ließ nur wenige gute Gelegenheiten für die Gäste zu. Der Angriffsmotor kam jedoch immer mehr ins stocken: zu viele Einzelaktionen, zu nah auf der Abwehr und zu selten der Blick, wo die Lücke eigentlich ist. So tat man sich sehr schwer, kam kurz ins Hintertreffen und glich vor der Pause doch noch einmal zum 9:9 Pausenstand aus.
Die klare Ansage zur Halbzeit war: Kopf im wahrsten Sinne des Wortes oben lassen und die richtigen Lücken erkennen. Weg von der Abwehr bleiben und mit Köpfchen spielen.
Gesagt getan: ein ganz anderes Angriffsbild zeigten unsere Falken dann in Durchgang zwei. Allen voran Lynn Halbach und Julia Romacker konnten mit viel Tempo immer wieder gute Wurfgelegenheiten finden und konnten teilweise nur durch Fouls gestoppt werden. Gemeinsam mit ihren Mitspielerinnen drehten sie das Spiel und konnten 10 Minuten vor dem Ende bereits vorentscheidend mit 21:12 in Führung gehen. Entscheidend in dieser Phase war allerdings auch weiterhin eine stabile Abwehrarbeit mit einer starken Torhüterleistung von Sascha Greenberg. Etwas zu entspannt spielte die Heimmannschaft nun die letzten 10 Minuten, konnte aber gleichzeitig auch die bereits viel eingesetzten Spielerinnen etwas schonen. Am Ende stand ein durchaus verdienter 23:20 Sieg auf der Anzeigentafel in der Rathaushalle.
Auch wenn am Umschalt- und Entscheidungsspiel weiterhin gearbeitet werden muss, zeigten die Mädels, dass sie mit einer guten mannschaftlichen und individuellen Leistung die ihnen noch fehlende Erfahrung einer Damenmannschaft ausgleichen können.

Vielen Dank an dieser Stelle ganz besonders auch an das zahlreiche Publikum in der Rathaushalle!!

Es spielten: Alexandra Greenberg (TW), Magdalena Zech (TW), Louisa Götz, Lena Waldenmaier (1), Flondina Mani (3), Julia Romacker (7), Katharina Deutinger, Leah Bärner, Katarina Lenhardt, Xenia Hackenberg, Lynn Halbach (7/4), Magdalena Mix (1), Charlotte Böhm (4), Emelie Waldenmaier AS

Damen auswärts gegen den Eichenauer SV

Mitte Oktober war es endlich soweit und die Mädels der Projekt2025 Damenmannschaft fieberten auf ihr erstes Spiel hin. Einerseits voller Vorfreude, allerdings durchaus auch sehr nervös stand das Auswärtsspiel gegen die außer Konkurrenz gemeldeten Damen 2 des Eichenauer SV an. Einer Mannschaft gespickt mit Spielerinnen aus der ersten Mannschaft stand nun eine junge Truppe bestehend aus 4 Damen- und 8  A-Jugend Spielerinnen gegenüber.

Das Spiel begann aus Gilchinger Sicht sehr nervös und man lag schnell mit 7:2 zurück. Nach und nach bemerkten die Mädels allerdings, dass man auch gegen weitaus erfahrenere Spielerinnen eine Chance hat und kämpfte sich Tor für Tor bis zum 8:7 wieder heran und hielt den Abstand zur Pause bis zum 11:10 aufrecht.
Klar war schon jetzt: genau so wollen wir weiterspielen!
Direkt nach Wiederanpfiff glichen die Gilchingerinnen zum 11:11 aus und das Spiel pendelte von nun an munter hin und her. Eichenau legte vor, Gilching zog nach und hatte zudem mit Sascha Greenberg eine starke Torhüterin im Kasten stehen. Probleme bereitete den Gästen jedoch immer wieder die Anspiele an den Kreis, sodass man beim Stand von 18:18 eine Auszeit nahm. Die Trainer appellierten hier jedoch auch besonders an die Ruhe im Angriffsspiel, die aufkommende Nervosität wollte man gleich ablegen. Zum ersten Mal im Spiel gingen die Gäste mit 18:19 in Führung, ehe die Heimmannschaft wieder ausglich und ihrerseits zwei Tore in Folge traf. Bei einem anschließenden Stand von 20:20 merkte man den Gilchinger Falken nun jedoch die einfach noch fehlende Erfahrung an. Blieben die Gastgeberinnen cool und gelassen, ließen sich die Gilchinger Mädels zu unnötigen Würfen und Pässen hinreißen. So verlor man dieses Spiel am Ende doch noch mit 22:20 Toren.

Auch wenn sich sowohl Trainer als auch Spielerinnen im Nachhinein doch auch über einen Sieg gefreut hätten, waren alle Anwesenden mit der gezeigten Leistung trotz der Niederlage mehr als zufrieden! Gegen einen stark aufgestellten Gegner fehlte der jungen Mannschaft am Ende vor allem die nötige Erfahrung und Coolness um bei einem so engen Spiel am Ende die Nase vorne zu haben.

Es spielten: Alexandra Greendberg (TW), Lena Waldenmaier, Flondina Mani (3), Julia Romacker (5), Katharina Deutinger (1), Louisa Götz, Leah Bärner (2), Katharina Lenhardt, Xenia Hackenberg, Magdalena Mix, Charlotte Böhm (2), Lynn Halbach (7/4) AS