Spielberichte Handball weibliche A-Jugend

Unnötig hohe Niederlage der weibl.A-Jugend

Am Samstag startete das neuformierte A-Jugend Team mit ihrem Trainergespann Susanne und Kees in die Landesligasaison 2020/21. Und als erster Gegner stand keine unbekannte Mannschaft auf dem Plan. Schon in der B-Jugend- Landesliga Saison 2019/20 spielten die Gilchinger gegen das Team des SC Vöhringen und mussten gegen die körperlich und technisch überlegenen Spielerinnen zwei hohe Niederlagen einstecken. Die damalige Mannschaft stand am Samstag nun fast komplett als A-Jugend Team auf dem Spielfeld, was hieß, dass es wieder nicht leicht werden würde für die Gäste.

Und so war es dann auch, dass Vöhring mit 1: 0 in Führung ging und diese Führung bis zum Spielende nicht abgegeben hat. Die Gilchinger-Abwehr, die in der Vergangenheit das „Prunkstück“ des Teams war, agierte viel zu vorsichtig, griff die Gegenspielerinnen kaum an und ließ empfindlich viele Anspiele an den Kreisläufer, der viel zu viel Platz hatte, zu. Es war zu bemerken, dass die Mannschaft in dieser Abwehr-Konstellation nicht richtig eingespielt ist und dass Laura und Amelie schmerzlich fehlten. Im Angriff häuften sich die technischen Fehler, so dass die Gegnerinnen immer wieder die Chance bekamen leichte Tore zu erzielen. Somit ging man mit einem 18:10 Rückstand in die Halbzeitpause.

In der Halbzeitansprache appellierte das Trainergespann daran, dass die Abwehr besser rutschen und die Vöhringerinnen früher attackiert werden müssten. Einmal in Schwung gekommen, waren die Würfe der beiden stärksten Spielerinnen für Sascha und Magda nicht haltbar. Außerdem sollten die technischen Fehler reduziert werden. Wären das nicht so viele gewesen, wäre der Vorsprung der Gastgeberinnen gar nicht so hoch gewesen.

Tatsächlich spielten die Gilchingerinnen die ersten 10 Minuten der 2ten Halbzeit viel besser. Vor allem, da Flondina sich eins ums andere Mal gefährlich machte und immer wieder den Ball nach Außen auf Bella weiterspielte, die allein in dieser Phase 4 ihrer insgesamt 9 (!) Tore erzielte. Auch das Rückzugsverhalten war vorbildlich und der Vorsprung der Vöhringer konnte in der 39igsten Minute auf 22:19 reduziert werden. Die Gastgeberinnen nahmen eine Auszeit und fanden zu ihrem Spiel in der ersten Halbzeit zurück und ließen in den verbleibenden 20 Spielminuten nur noch 2 (!) Gegentore zu. Allerdings häuften sich die technischen Fehler der Gilchingerinnen: viele Bälle landeten im Aus, der sehr oft freie Außen- oder auch Kreisspieler wurde nicht gesehen und Spielzüge, normale Angriffe oder 2te Wellen, wurden viel zu hastig mit unnötigen Würfen abgeschlossen. Das kostete viel Kraft, die dann wiederum für die harte Abwehrarbeit fehlte. Beim Schlusspfiff stand es dann 30:21.

Eine so hohe Niederlage wäre nicht nötig gewesen und es steht jetzt viel Arbeit an, um die Abwehr wieder auf das Niveau zu bringen, das sie mal hatte. Da Amelie aufgrund ihres in einem Trainingsspiel zugezogenen Kreuzbandriss die komplette Saison pausiert, sind die anderen Mädels gefordert so gut wie möglich diese Lücke auszufüllen. Außerdem müssen dringend die technischen Fehler im Angriff reduziert und das Erkennen des freien Mitspielers Außen oder am Kreis geschult werden.

An diese Stelle noch ein herzliches Dankeschön an die vielen mitgereisten Fans, die trotz ihrer Unterzahl das Team genauso lautstark unterstützen, wie die heimischen Fans ihre Mannsc

Mit dabei waren: Alexandra Greenberg (Tor), Magdalena Zech (Tor), Stina Czaja, Lena Waldenmaier, Leni Beiwinkler (1), Flondina Mani (3), Julia Romacker (3), Katharina Deutinger (2), Isabell Gröbel (9/2), Katharina Lenhardt, Xenia Hackenberg, Charlotte Böhm (2), Emelie Waldenmaier (1), SW




Liebe Amelie, wir wünschen dir nach deinem Kreuzbandriss alles Gute und dass du bald wieder spielen kannst