Spielberichte Handball weibliche A-Jugend

weibl. A-Jugend gewinnt souverän mit 27:19 gegen HT München

Nachdem das letzte Spiel der weiblichen A-Jugend am 20. November letzten Jahres stattfand, freuten sich alle Spielerinnen und Trainer auf das erste Heimspiel nach der langen Pause am vorletzten Wochenende gegen Vöhringen. Aber leider musste es von Gastseite coronabedingt ausfallen. Als Nachholtermin steht Freitag, der 18. Februar um 19.00 in der Gymnasiumshalle zur Diskussion.

Umso größer war die Freude, dass es letzten Samstag dann doch endlich wieder losging: Auswärtsspiel gegen HT München, gegen die das Hinspiel 23:21 in Gilching am Ende nur knapp gewonnen werden konnte, da den Gastgeberinnen zu Hauf technische Fehler unterliefen. Angereist mit einem fast vollen Kader, war es ein ungewohntes Gefühl in einer Handballhalle zu stehen, um mal wieder ein Handballspiel gegen einen anderen Verein zu bestreiten.

Die Gastgeberinnen hatten den ersten Angriff und wurden von der ersten Sekunde von den Gilchingerinnen konsequent festgemacht. Laura vorn auf der 1 hielt ihre direkte Gegnerin das komplette Spiel über in Schach und verdichtete sehenswert zu den Halbspielerinnen. Auch im Angriff tankte sie sich eins ums andere Mal durch die Lücken in der Mitte und konnte so sehenswerte 6 Tore erzielen! Überhaupt war die Deckung von Beginn an wach und es konnten immer wieder Bälle egal von welchen Positionen von Katharina, Julia, Flondina, Bella, Kathi oder auch Vicky erobert werden. Das größte Problem bestand darin, sich von der Kreisspielerin nicht zu weit von der 6-Meter-Linie herauslocken zu lassen, denn wenn sie den Ball bekam, konnte sie sich durchsetzen und aufs Tor werfen oder einen Siebenmeter herausholen. Allerdings: kamen Bälle in Richtung Tor, waren ja auch noch Sascha oder Luisa zur Stelle.

In der 24zigsten Minute und der 5:9 Führung wurde es für 2 Minuten kritisch für die Gilchingerinnen: es gab für 2 Spielerinnen fast zeitgleich 2-Minuten Strafen und es verblieben noch 4 Spielerinnen auf dem Spielfeld. Vor den Herausstellungen gab es zudem noch Siebenmeter für die Gastgeberinnen – doch Sascha zeigte mal wieder ihre Nervenstärke und hielt beide! Im selben Angriff nach vorn fackelte Bella nicht lang und erzielte in der Unterzahlsituation eines ihrer 11 (!) sehenswerten Tore.

Somit ging man mit einer verdienten 8:12 Führung in die Halbzeitpause.

In der zweiten Halbzeit wurde weiterhin konsequent in der Abwehr zugegriffen und den zusehends müder werdenden HT´ lerinnen die Bälle rausgeblockt und sofort in die 2te Welle nach vorn getragen und ins gegnerische Tor gebracht. Die Mädels demonstrierten wirklich tolle Ballstafetten in Richtung des gegnerischen Tores: Xenia erobert links außen den Ball, spielt Julia an, die Halblinks nach vorn läuft, der Ball geht weiter über die Mitte zu Laura, die die Halbrechts mitlaufende Emelie anspielt und die den Ball ins Tor wirft. Mit Tempo geht alles! Die Gilchingerinnen waren am Samstag einfach fitter im Kopf und auf den Beinen als die Gastgeberinnen, die in der 35sigsten Minute mal auf 2 Tore zum 11:13 verkürzen konnten, aber den Sieg nie in Gefahr brachten. Den Schlusspunkt dieser geschlossenen Mannschaftsleitung setzte Stina mit ihrem Tor zum 19:27 Endstand.

Bis zum nächsten (hoffentlich stattfindenden) Spiel, am Sonntag den 13. Februar um 17.00 Uhr in der Rathaushalle gegen den Vfl Günzburg, stehen nochmal 3 Trainingseinheiten auf dem Plan, bei denen das Augenmerk auf das eigene Spiel mit dem Kreis und den Außen zu legen ist – das ist nämlich ausbaufähig und auch das Spiel gegen HT hat mal wieder gezeigt, dass da noch viel Luft nach oben ist 😊.

Mit dabei waren: Alexandra Greenberg (Tor), Luisa Frank, (Tor), Stina Czaja (1), Flondina Mani (2), Julia Romacker (4), Katharina Deutinger (1), Laura Schäufler (6), Isabell Gröbel (11/7), Katharina Lenhardt, Xenia Hackenberg, Viktoria Glück (1), Emelie Waldenmaier (1), Amelie Gröbel

SW / 07.02.2022

05.02.2022 / wA bei HT München

weibl.A siegt in Günzburg

Geschlossene Teamleistung getragen von einer bärenstarken Torhüterleistung  war der Garant für den ersten Auswärtssieg der weibl. A-Jugend in Günzburg

In der Vorwoche konnte die weibliche A-Jugend ihren ersten Heimsieg der Saison verbuchen. Sie gewannen 23:21 gegen HT München. Der Sieg hätte um 10 Tore höher ausfallen können, wenn die Menge an technischen Fehler nicht so immens hoch gewesen wäre. Die Mädels erkämpften sich  immer wieder den Ball in der zur alten Form zurückgekehrten Abwehr, starteten zum schnellen Gegenstoß oder 2ter Welle und bevor sie den Ball ins gegnerische Tor bringen konnten, wurde er verloren oder der Gegner angespielt oder…… Das Trainerduo sowie die zahlreichen Zuschauer, die in die Rathaushalle gekommen waren, rauften sich über diese Fehlerquote die Haare. Dementsprechend stand in den darauffolgenden Trainingseinheiten „das sichere Transportieren des Balles vom eigenen Tor zum gegnerischen“ auf der Tagesordnung.

Am Samstag darauf stand das 2te Auswärtsspiel in Günzburg auf dem Spielplan. Auch gegen Günzburg hat ein Großteil der Mannschaft schon in der B-Jugend-Landesliga Saison 2019/20 gespielt. In der ersten Halbzeit konnte ich keines der beiden Teams entscheidend absetzen. Die Gäste spielten zu Beginn eine sehr offene Abwehr, mit der sich die Gilchingerinnen zuerst schwer taten, aber trotzdem den Weg zur Lücke suchten und dementsprechend mit einem Tor oder sogar 7-Meter belohnt wurden. Die Gilchinger-Abwehr glänzte wieder in alter Manier und die Mädels standen meistens zu zweit gegen eine Gegnerin und griffen diese frühzeitig an, so dass der Ball nicht weitergespielt werden konnte. Und wenn ein Wurf auf´s Tor kam, parierte Sascha, eins ums andere mal – und das mit wirklich weltmeisterlicher Leistung: allein 4 Siebenmeter hat sie gehalten und gab so der Mannschaft einen unheimlichen Schub, um in der ersten oder zweiten Welle den Ball dieses mal sicherer als in der Vorwoche zum gegnerischen Tor vorzutragen. Somit ging man mit einer verdienten 8:10 Führung in die Halbzeitpause.

In der Halbzeitansprache appelliert das Trainergespann die tolle Abwehrarbeit bei zu behalten und vorn im Angriff weiterhin viel Druck machen. Auch wenn es weiterhin anstrengend sein würde, durfte die Intensität nicht zurückgefahren werden, da die Gastgeberinnen sehr dynamisch und schnell auf den Füßen waren und einige Male die Kreis- oder auch Außenspielerinnen freispielten. Ermöglicht wurde das u.a. , da die Gilchingerinnen gleich in der 2ten Minute die erste von insgesamt 4 (!) Zeitstrafen in der 2ten Halbzeit bekamen. Und in Unterzahl gestaltete sich die Abwehrarbeit natürlich viel schwieriger. Somit konnten die Günzburgerinnen in der 45zigsten Minute zum 15:15 Spielstand ausgleichen. Nun galt es für die Trainer und Spielerinnen den Kampfgeist bei zu behalten. Und genau das taten alle: egal ob sie auf dem Spielfeld waren oder auf der Bank saßen. Jeder feuerte jeden an und das Team bejubelte jeden in der Abwehr erkämpften Ball und jedes geworfeneTor – und das die restlichen 15 Minuten des Spiels! In der 52zigsten Minute stand es dann 18:18, dass die Gäste auf ein 18:20 (54` Minute) ausbauen konnte. Da in diesem Spiel die hohe Anzahl von Ballverlusten auf der Gastgeberseite lagen, konnten sie bis zur 58zigsten Minute lediglich auf 20:21 herankommen. In der Auszeit, 30 Sekunden vor Schluss appellierte Trainer Kees an die Mädels  – die gerade wieder in Unterzahl spielten  –  den Ball so lang wie möglich im Angriff zu halten, um mindestens einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Das war aber überflüssig, denn beim Abpfiff stand es immer noch 20:21 für Gilching. Die Freude war riesig bei den Spielerinnen und mitgereisten Fans, denn den Verlauf der 2ten Halbzeit betrachtend war es nicht ganz so klar, dass das Spiel gewonnen werden konnte. Es hat sich mal wieder bewiesen: an sich und sein Team zu glauben versetzt Berge ! Mit dabei waren: Alexandra Greenberg (Tor), Luisa Frank, (Tor), Stina Czaja, Lena Waldenmaier, Leni Beiwinkler, Flondina Mani (1), Julia Romacker (5/1), Katharina Deutinger (6/2), Laura Schäufler (1), Isabell Gröbel (3), Katharina Lenhardt (2), Xenia Hackenberg (1), Viktoria Glück (2), Emelie Waldenmaier, Amelie Gröbel

SW 23.11.21

Unnötig hohe Niederlage der weibl.A-Jugend

Am Samstag startete das neuformierte A-Jugend Team mit ihrem Trainergespann Susanne und Kees in die Landesligasaison 2020/21. Und als erster Gegner stand keine unbekannte Mannschaft auf dem Plan. Schon in der B-Jugend- Landesliga Saison 2019/20 spielten die Gilchinger gegen das Team des SC Vöhringen und mussten gegen die körperlich und technisch überlegenen Spielerinnen zwei hohe Niederlagen einstecken. Die damalige Mannschaft stand am Samstag nun fast komplett als A-Jugend Team auf dem Spielfeld, was hieß, dass es wieder nicht leicht werden würde für die Gäste.

Und so war es dann auch, dass Vöhring mit 1: 0 in Führung ging und diese Führung bis zum Spielende nicht abgegeben hat. Die Gilchinger-Abwehr, die in der Vergangenheit das „Prunkstück“ des Teams war, agierte viel zu vorsichtig, griff die Gegenspielerinnen kaum an und ließ empfindlich viele Anspiele an den Kreisläufer, der viel zu viel Platz hatte, zu. Es war zu bemerken, dass die Mannschaft in dieser Abwehr-Konstellation nicht richtig eingespielt ist und dass Laura und Amelie schmerzlich fehlten. Im Angriff häuften sich die technischen Fehler, so dass die Gegnerinnen immer wieder die Chance bekamen leichte Tore zu erzielen. Somit ging man mit einem 18:10 Rückstand in die Halbzeitpause.

In der Halbzeitansprache appellierte das Trainergespann daran, dass die Abwehr besser rutschen und die Vöhringerinnen früher attackiert werden müssten. Einmal in Schwung gekommen, waren die Würfe der beiden stärksten Spielerinnen für Sascha und Magda nicht haltbar. Außerdem sollten die technischen Fehler reduziert werden. Wären das nicht so viele gewesen, wäre der Vorsprung der Gastgeberinnen gar nicht so hoch gewesen.

Tatsächlich spielten die Gilchingerinnen die ersten 10 Minuten der 2ten Halbzeit viel besser. Vor allem, da Flondina sich eins ums andere Mal gefährlich machte und immer wieder den Ball nach Außen auf Bella weiterspielte, die allein in dieser Phase 4 ihrer insgesamt 9 (!) Tore erzielte. Auch das Rückzugsverhalten war vorbildlich und der Vorsprung der Vöhringer konnte in der 39igsten Minute auf 22:19 reduziert werden. Die Gastgeberinnen nahmen eine Auszeit und fanden zu ihrem Spiel in der ersten Halbzeit zurück und ließen in den verbleibenden 20 Spielminuten nur noch 2 (!) Gegentore zu. Allerdings häuften sich die technischen Fehler der Gilchingerinnen: viele Bälle landeten im Aus, der sehr oft freie Außen- oder auch Kreisspieler wurde nicht gesehen und Spielzüge, normale Angriffe oder 2te Wellen, wurden viel zu hastig mit unnötigen Würfen abgeschlossen. Das kostete viel Kraft, die dann wiederum für die harte Abwehrarbeit fehlte. Beim Schlusspfiff stand es dann 30:21.

Eine so hohe Niederlage wäre nicht nötig gewesen und es steht jetzt viel Arbeit an, um die Abwehr wieder auf das Niveau zu bringen, das sie mal hatte. Da Amelie aufgrund ihres in einem Trainingsspiel zugezogenen Kreuzbandriss die komplette Saison pausiert, sind die anderen Mädels gefordert so gut wie möglich diese Lücke auszufüllen. Außerdem müssen dringend die technischen Fehler im Angriff reduziert und das Erkennen des freien Mitspielers Außen oder am Kreis geschult werden.

An diese Stelle noch ein herzliches Dankeschön an die vielen mitgereisten Fans, die trotz ihrer Unterzahl das Team genauso lautstark unterstützen, wie die heimischen Fans ihre Mannsc

Mit dabei waren: Alexandra Greenberg (Tor), Magdalena Zech (Tor), Stina Czaja, Lena Waldenmaier, Leni Beiwinkler (1), Flondina Mani (3), Julia Romacker (3), Katharina Deutinger (2), Isabell Gröbel (9/2), Katharina Lenhardt, Xenia Hackenberg, Charlotte Böhm (2), Emelie Waldenmaier (1), SW




Liebe Amelie, wir wünschen dir nach deinem Kreuzbandriss alles Gute und dass du bald wieder spielen kannst