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SPIELWOCHENENDE BEI DEN GILCHINGER FALKEN! Rückblick 🦅
Was für ein Wochenende! 🔥 Von spannenden Duellen bis zu deutlichen Siegen war wieder alles dabei. Gilchinger Falken – gemeinsam auf Punktejagd! 🦅🔥
Ein volles Wochenende liegt hinter unseren Gilchinger Falken! 🔥 Insgesamt 13 Spiele standen am 26. und 27. September auf dem Programm – mit vielen spannenden Begegnungen, starken Siegen und jeder Menge Einsatz! 💪
📅 SAMSTAG
🤾♀️ Damen Oberliga HCD Gröbenzell – TSV Gilching 40:21
Die Damen 1 überwinden das “Biessenhofen-Trauma” der letzten beiden Begegnungen und knacken die Gastgeberinnen mit einer über 60 Minuten souverän gespielten Abwehr. Nach 17 Minuten führten sie 10:1. Die Gegnerinnen hatten kein Konzept und viele der herausgespielten Bälle wurden von den Gilchingerinnen in tollen 2te-Welle-Passagen nach vorn ins gegnerische Tor gebracht. So konnte sich das Team mit einem mehr als überragenden 38:10 Sieg die 2 Punkte mit nach Gilching nehmen. Chapeau🎩
🤾 Männer BZOL TSV Partenkirchen – TSV Gilching 28:32
Die Erste zeigt starke Moral und trotzt der Personalkrise: Ohne diverse Stamm- und mit angeschlagenen Spielern erkämpft man sich zwei wichtige Punkte bei auch nicht vollständig auflaufende Partenkirchnern. Schlüssel für den Erfolg ist eine stark verbesserte Defensivleistung in Halbzeit 2, wodurch man das Spiel zunächst drehen und sich anschließend entscheidend ansetzten kann.
🤾♂️ mC II HSG München Süd II – TSV Gilching II 54:23
📅 SONNTAG
🤾♂️ mB BOL TSV Haunstetten – TSV Gilching 30:41
🤾♀️ wD BZK TSV Alling – TSV Gilching 29:16
🤾♀️ wD BZK TSV Gilching – SV Söcking 17:6
🤾♂️ mD BZL TSV Gilching – TSV Partenkirchen 16:28
🤾♂️ mD BZL SV Pullach – TSV Gilching 19:23
🤾♀️ wB BOL VfL Günzburg – TSV Gilching 29:25
🤾♀️ wC BL Eichenauer SV – TSV Gilching 17:12
🤾♀️ Damen BZOL II TSV Gilching II – SV Pullach 19:42
🤾♂️ mB II BL HSG Gröbenzell-Olching II – TSV Gilching II 33:43
🤾 Männer BZK II TSV Gilching II – HSG Gröbenzell-Olching III 29:29 🤝
Die Herren 2 machen ihre Sache lange richtig gut. Tolle Integration der jungen Falken. Das 29:29 Unentschieden ist fair, aber trotzdem fühlt es sich nach der fast permanenten Führung nicht so an.
🔥 Danke an alle Spieler und Spielerinnen, Trainer und Trainerinneninnen, Eltern und Fans für euren Einsatz und Support!
Weiter geht’s, Falken! 🦅💙🤍
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Gilching überwindet Biessenhofen-Trauma und bleibt Erster
Gilching – Den Handballerinnen des TSV Gilching ist Historisches gelungen. „Wir haben es noch nie geschafft, in Biessenhofen zu gewinnen“, stellte Kees Harreman nach der 38:10-Gala (16:5) seiner Mannschaft klar. Weder der Coach des TSV noch seine Co-Trainerin Susanne Walter oder die Mannschaft selbst konnten sich daran erinnern, jemals im Allgäu etwas Zählbares erwirtschaftet zu haben. Und dann fegten die Falken die respektabel aufgestellte Reserve des Oberligisten nur so aus der Halle. „Wir haben nie einen Zweifel daran aufkommen lassen, dass wir das Trauma in Biessenhofen ein für alle Mal beenden wollten“, sagte Harreman.
Der Sieg bei der Spielgemeinschaft bildete den krönenden Abschluss der Allgäu-Woche. „Das war keine Hampelpampel-Mannschaft“, betonte der Trainer. Sieben Tage zuvor hatte Gilching bereits mit 35:25 bei der SG Kempten-Kottern gewonnen, nun erschütterte das nächste Beben das Alpenvorland. Die Vorbereitung hatte Harreman dazu genutzt, energisch am Auswärtskomplex seiner Spielerinnen zu arbeiten, die schon zu fremdeln begannen, wenn sie nur einen Fuß aus ihrer geliebten Rathaushalle setzen mussten. Die Radikalkur des Trainers sah vor, sämtliche Testpartien auswärts zu bestreiten, und sie verlief erfolgreich. „Das haben wir jetzt besser im Griff“, betonte Harreman.
Dass seine Mannschaft vor einem lautstarken Publikum auf einmal wie daheim performte, kam jedoch etwas überraschend. Schließlich errechnete der Coach für sein Team ein Durchschnittsalter von gerade mal 20 Jahren. Bei aller Jugendlichkeit, die das Ensemble auch noch auszeichnen darf, sollte aber nicht vergessen werden, dass die Spielerinnen teils seit ihrer Zeit im Nachwuchsbereich zusammenspielen und auch schon drei Jahre in der Bezirksoberliga auf dem Buckel haben. Bis auf Lynn Halbach, die den TSV in Richtung Herrsching verließ, blieb der gesamte Kader zusammen. Außerdem herrscht auch auf der Trainerbank mit Harreman und Walter Kontinuität. „Wir können nur als Team gewinnen, wenn wir zusammenhalten“, sagt der Chefcoach der Falken.
Errungen haben die Gilchingerinnen nicht nur die beiden Auftaktsiege, sondern auch die Tabellenführung in der Bezirksoberliga. Im Schnitt kommen sie bisher auf 37 Tore pro Partie und 18 Gegentreffer. „Wir machen momentan in der Abwehr alles richtig“, lobte Harreman seine Handballerinnen. In Biessenhofen gönnten sie dem Kontrahenten nur fünf Treffer pro Halbzeit. Das hängt auch mit dem Selbstbewusstsein zusammen, das sich die Spielerinnen in den vergangenen Jahren durch manche schmerzhafte Niederlage erworben hatten. „Sie haben gelernt, ihre Nerven im Griff zu behalten und für die Mannschaft Verantwortung zu übernehmen“, stellte Harreman fest. Wie weit dieser Reifeprozess tatsächlich fortgeschritten ist, wird sich in den kommenden Wochen weisen. Dann können die Falken andeuten, wohin sie ihr Höhenflug tragen wird.
Quelle: Münchner Merkur E-Paper




Einlaufen mit den Handballstars vor Millionenpublikum
Die Handball-Mädchen aus Gilching durften im EM-Halbfinale gegen Kroatien mit der deutschen Nationalmannschaft der Männer in der restlos ausverkauften Halle in Herning aufs Spielfeld einlaufen. Den großen Auftritt des C-Jugend-Teams des TSV Gilching-Argelsried verfolgten fast acht Millionen Zuschauer an den Bildschirmen – darunter natürlich die Eltern, Geschwister, Freunde, Mitschüler und Lehrer der 13- und 14-jährigen Spielerinnen, die für das „Lidl Youth Camp“ nach bundesweiten Bewerbungen ausgewählt worden waren. Insgesamt seien knapp 4000 Einsendungen aus Deutschland sowie Dänemark, Schweden und Frankreich eingegangen, teilt die Lidl-Pressestelle mit.
Die Tage in Dänemark mit Hin- und Rückflug und drei Übernachtungen seien „ein unvergessliches Erlebnis“ gewesen, berichtet TSV-Trainer Bernd Zeilmaier. Und die Begeisterung ist den jungen Handballerinnen nach der Rückkehr anzumerken. „Es war toll und aufregend“, schwärmen Pia und Laura, die beiden Mannschaftsführerinnen. Das Highlight der Reise war sicher das Einlaufen beim Halbfinale am Freitag, wofür jedes Detail mit den 14 Mädchen geübt wurde. Die jeweiligen Spieler, die sie begleiten durften, waren den Mädchen zugelost worden. Kurz vor dem Spiel stand dann Rosa mit dem Torwart-Hünen David Späth an der Hand bereit, gefolgt von Lilly mit Nils Lichtlein und den anderen Einlaufmädchen unter dem Jubel der deutschen Zuschauer. Und dann standen sie während der Nationalhymne hoch konzentriert vor der deutschen Mannschaft, nur durch das schmale Spalier für Kameraleute von ihr getrennt.
Aufregend war die Nähe zu den Handballstars, wie zum Beispiel Spielmacher Juri Knorr. „Er hat uns nett gefragt, woher wir kommen“, erzählt Selina, die von ihm ein Autogramm auf ihr T-Shirt bekam. Die Mädchen durften auch beim zweiten Halbfinalspiel mit den Isländern aufs Parkett laufen, die gegen Dänemark antreten mussten. Auch das gelang dem Team aus Gilching perfekt.
Großartig verlief auch der Samstag im Trainingscamp mit den Handball-Legenden Uwe Gensheimer, Nikola Karabatic und Carlos Prieto, an dem weitere Jugendteams aus Dänemark, Schweden und Frankreich teilnahmen. Gensheimer zeigte den Gilchingerinnen unter anderem seine berühmte Drehwurftechnik aus dem Handgelenk von außen. Der Ex-Nationalspieler klärte auch darüber auf, wie wichtig das richtige Aufwärmen für die Gelenke sei. „Er hat uns zudem gezeigt, wie Spielsituationen zu erkennen sind und wie darauf zu regieren ist“, berichtet das C-Jugend-Team, das mit Gensheimer sogar gemeinsam gekocht hat. Denn auch die bewusste und gesunde Ernährung im Sport stand auf dem Programm des Camps. „Der Uwe ist ein netter Typ und es hat mit ihm viel Spaß gemacht“, finden die Mädchen.
Schön war es überdies in der Jugendherberge in Silkeborg, wo das Team mit seinen zwei Betreuern und den anderen Jugendmannschaften in der Nähe von Herning übernachtet hat. Es seien dort sportliche Freundschaften geschlossen worden, berichtet Trainer Zeilmaier, der die Reise organisiert hat. Er freue sich, dass die gesamte Tour harmonisch und ohne Stress verlief und den Zusammenhalt und die Motivation in der Mannschaft gestärkt habe. Das könnte schon beim nächsten Heimspiel am kommenden Sonntag um 9.30 Uhr in der Rathaushalle gegen JSG Alpsee-Grünten besichtigt werden. Quelle: SüddeutscheZeitung
C-Juniorinnen erleben als Einlaufkinder einmaliges Erlebnis bei Handball-EM in Dänemark
Gilching – Warum sich die Nationalmannschaft des Deutschen Handball-Bundes (DHB) im Finale der Europameisterschaft gegen Dänemark geschlagen geben musste, dazu haben sich die Experten unterschiedliche Meinungen gebildet. Befragt man Bernd Zeilmaier zu diesem Thema, erhält man eine genauso verblüffende wie einzigartige Antwort. „Weil wir da nicht mehr dabei waren“, scherzt der Trainer der C-Juniorinnen des TSV Gilching.
Im Halbfinale hatten seine Handballerinnen als Einlaufkinder die DHB-Stars aufs Feld geführt, nachdem sie ein Preisausschreiben gewonnen hatten (wir berichteten). Die jungen Gilchingerinnen erwiesen sich als echte Glücksbringer. Schließlich triumphierte die deutsche Mannschaft über Kroatien und war entsprechend optimistisch für das Finale. Nur da musste sie es ohne ihre 13- bis 14-jährigen Glücksbringer aus dem Landkreis Starnberg richten – am Ende reichte es nicht für den Sieg.
Aber egal, ob Torwart Andreas Wolff & Co. nun Gold oder Silber holten, die Falken werden das vergangene Wochenende in ihrem Leben wohl nie mehr vergessen. „Ich bin immer noch am Verarbeiten“, sagt Zeilmaier auch stellvertretend für seine Spielerinnen. „Es war sehr eindrucksvoll.“ Sein Team tauchte für ein paar Tage in eine komplett andere Welt ein. Damit auch alles beim Einlaufen in den „Jyske Bank Boxen“ von Herning wie am Schnürchen klappte, waren mehrere Proben nötig. Die Handballer des DHB staunten nicht schlecht über ihre deutschen Begleiterinnen. Mit den meisten seien ein paar Worte gewechselt worden, die wenigsten Spieler hätten sich vollkommen im Tunnel befunden, so Zeilmaier. „Sie haben dir zu keinem Zeitpunkt das Gefühl vermittelt, ich bin der Star“, sagte der Coach.
Als die deutsche Nationalhymne ertönte, sangen die Gilchingerinnen lautstark mit. Zuvor hatte es noch eine Textprobe gegeben, damit auch wirklich nichts daneben ging. Eventuelle Wackler hätte aber ohnehin niemand gemerkt. Es war so ohrenbetäubend laut in der Halle, dass man sein eigenes Wort nicht verstand. „Das war ein sehr spezieller Moment“, schwärmt Zeilmaier. In diesem Augenblick gehörten seine Mädchen vor den Augen eines Millionenpublikums am TV zum deutschen Team.
Das Spiel verbrachten sie auf der Tribüne, gleich hinter den Mannschaften. Danach blieb nur kurz Gelegenheit für Autogramme, so stark waren die Spieler medial eingespannt. Juri Knorr nahm sich die Zeit und kam allen Wünschen bereitwillig nach. „Die Mädels haben sich das gewiss anders vorgestellt“, räumt Zeilmaier ein. Entschädigt wurden sie später in der VIP-Lounge. Mit Katharina Filter und Viola Leuchter erwarteten sie zwei deutsche Nationalspielerinnen, die Ende vergangenen Jahres sensationell Vizeweltmeister geworden waren. Zu ihnen gesellte sich noch die Handball-Influencerin Josefine Schneiders.
Richtig Spaß machte dem TSV-Nachwuchs das gemeinsame Training am folgenden Tag mit Uwe Gensheimer und Carlos Prieto. Die beiden Handball-Legenden hatten einige Programmpunkte ausgearbeitet. Wichtiger als die Übungen waren die Ansprachen. „Es ist normal, dass du Fehler machst“, erklärte Gensheimer, Europameister von 2016, den Teenagerinnen. „Wichtig ist, dass du gleich mit der Situation abschließt, egal, ob sie positiv oder negativ war.“ Am Ende spielten die Falken noch ein kleines Turnier mit den anderen beteiligten Teams aus. Gegen die Schwedinnen verloren sie knapp, den Buben aus Dänemark trotzten sie ein Unentschieden ab.
Wenn das mal kein Fingerzeig für die Zukunft ist. „Egal, ob man gewinnt oder verliert, wichtig ist die Gemeinschaft“, lautete das Credo, das Gensheimer den Spielerinnen vermittelte. Die kleine Rede verfehlte ihre Wirkung nicht. „Das hat uns sehr viel gegeben“, stellte Zeilmaier klar. „Wir haben gesehen, was sich mit Motivation erreichen lässt.“ Das war so viel, dass seine Talente sicherlich noch lange Zeit davon zehren werden.Quelle: Münchner Merkur E-Paper
