Aktuelles-Handball

Einladung zur außerordentlichen Abteilungsversammlung am 16.11.2026

Liebes Mitglied der Handballabteilung,

unsere Handballabteilung steht vor wichtigen finanziellen Veränderungen, die uns nicht nur kurzfristig, sondern auch in den kommenden Jahren beschäftigen werden. Deshalb laden wir Dich herzlich zu einer außerordentlichen Abteilungsversammlung am 16.11.2026 ein.

Wir möchten erläutern, was sich im Haushalt des Hauptvereins verändert, welche Auswirkungen dies auf unsere Abteilung hat und welche Möglichkeiten wir haben, darauf zu reagieren. Auf dieser Grundlage werden wir gemeinsam über eine notwendige Anpassung der Mitgliedsbeiträge abstimmen.

Diese Entscheidung betrifft uns alle. Deshalb ist uns wichtig, sie nicht nur gut zu erklären, sondern sie gemeinsam mit Euch als Mitgliedern unserer Abteilung zu treffen. Deine Teilnahme und Deine Stimme zählen!

Wann: Montag, 16.11.2026, um 19.00 Uhr
Wo: Sportsbar in der Talhofstraße 13

Dazu laden wir Dich satzungsgemäß ein und freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme und einen offenen Austausch. Abstimmungsberechtigt sind alle Mitglieder der Handballabteilung die mindestens 18 Jahre alt sind.

Sportliche Grüße und bis dahin

Abteilungsvorstand
Sören Heise


Gilchings Damen bezwingen Tabellenführer TSV Mindelheim

Gilching – Es fehlte nicht viel, und Kees Harreman wäre vom Boden abgehoben. „Wir sind mega stolz auf die Mannschaft“, platzte es aus dem Trainer der Gilchinger Handballerinnen heraus. Die Falken hatten im Spitzenspiel der Bezirksoberliga dem Tabellenführer TSV Mindelheim die erste Saisonniederlage zugefügt.

Der Sieg fiel nach einem ständigen Hin und Her mit 34:32 (15:18) knapp aus. Allein das Ergebnis zur Halbzeit verriet, dass die Gastgeberinnen hart kämpfen mussten gegen einen Kontrahenten, der vor lauter Kraft und Selbstbewusstsein kaum noch laufen konnte. Zeitweise schien es in der zweiten Hälfte so, als würden die Allgäuerinnen ihren Herausforderer richtig plattmachen. Aber selbst ein Vorsprung von fünf Toren war am Ende zu wenig, um den avisierten Erfolg zu landen. „Wir haben gezeigt, dass wir Nehmerqualitäten haben“, lobte Harreman seine Mannschaft für ihren unbändigen Kampfgeist.

Selten hatte es in Gilching eine solche Kabinenansprache gegeben wie in dieser Partie. Die jungen Spielerinnen merkten selbst, dass sie keine Gegenmittel besaßen gegen die wuchtige Christina Möhrle, die selbst zehn Pferde nicht hätten bremsen können. Auch gegen Cosima Eckermann fanden sie kein Rezept, die mit ihren schnellen Bewegungen der Defensive des TSV manche Rätsel aufgab, die auch nach Spielende noch nicht gelöst waren. „Da sind wir noch nicht dahintergekommen“, gab Harreman zu. Die Videoanalyse des Spiels wird wohl einige Zeit in Anspruch nehmen.

Um gegen diese Urgewalt zu bestehen, kamen sowohl Harreman und seine Co-Trainerin Susanne Walter als auch die Spielerinnen auf einen gemeinsamen Schluss: Nach dem Seitenwechsel beorderten sie nur noch diejenigen Akteure aufs Parkett, die genauso das Messer zwischen den Zähnen hatten wie der Spitzenreiter. „Ich wusste, dass wir noch zehn Minuten brauchen, bis sich das Blatt wenden würde“, sagte Harremann. Er war davon überzeugt, dass sich der Umschwung nicht sofort, aber bald einstellen würde. Als Stina Czaja in der 39. Minute zum 18:22 einnetzte, war es soweit. Die Falken erzielten fünf Tore in Serie und zogen gleich. Es war der erste Wirkungstreffer gegen den Branchenprimus, dem weitere folgen sollten. Denn so oft der Ranglistenerste die Führung wieder übernehmen sollte, die Falken standen stets einmal mehr auf.

Diese Resilienz entzündete das Feuer auf den Rängen wieder neu. Inzwischen pilgert das Publikum in die Rathaushalle, um das Damenteam zu bestaunen, das jung und wild drauflos spielt. Die Mannschaft lebte vor allem von den Toren von Stina Czaja (8), die auf Außen nicht in den Griff zu bekommen war und bei schnellen Gegenstößen den Gästen auf und davon lief. Eine beeindruckende Leistung lieferte auch Amelie Gröbel (9) ab, die für ihr junges Alter umsichtig Regie führte und dem Spitzenreiter ihre gesamte Willenskraft entgegenhielt.

Nicht zu stoppen war nach Wiederbeginn Laura Schäuffler, die in der zweiten Halbzeit sieben ihrer zehn Treffer markierte. Dass sie den Schlusspunkt setzte, nachdem sie wenige Sekunden zuvor erst eine Strafe abgesessen hatte, war das krönende Finale einer atemberaubenden Schlussphase. Aber es waren auch Spielerinnen wie Sophia Dimmelmeier, die in Abwehr und Angriff vollkommen über sich hinauswuchsen. „Wir haben den Druck, wir haben das Tempo“, referierte Harreman über die Vorzüge seines Ensembles. Dass es sich gerade erst auf dem Weg befindet, richtig erwachsen zu werden, macht den Sieg über ein gestandenes Team wie Mindelheim umso beeindruckender. Quelle: Münchner Merkur E-Paper

TSV Gilching-A. – TSV Mindelheim 34:32 (15:18)

TSV Gilching: Hofmann; Elstner 1, Czaja 8, Beiwinkler 2, Tüting, Schäffler, Schäufler 10, A. Gröbel 9/3, I. Gröbel, Holbe, Hackenberg, Dimmelmeier 3, Horsch, Probst 1