Aktuelles-Handball
Unsere Handballhelden – Ehrenamt, das Handball möglich macht
Handball lebt nicht nur von Toren, Siegen und spannenden Spielen. Vor allem lebt er von den Menschen, die sich mit Herzblut und Leidenschaft für ihren Verein engagieren.
Mit der Aktion „UNSERE HANDBALLHELDEN“ werden engagierte Ehrenamtliche aus Handballvereinen in ganz Deutschland ausgezeichnet und für ihren besonderen Einsatz ins Rampenlicht gerückt.
Ob als Trainerin oder Trainer, Betreuer, Organisator, Helfer bei Spieltagen oder als eine der vielen guten Seelen hinter den Kulissen – gesucht werden Menschen, die Verantwortung übernehmen, Gemeinschaft schaffen und mit ihrem Engagement den Handball nachhaltig prägen.
Auch aus dem TSV Gilching Handball wurde ein Handballheld nominiert.
10.10.2026 Bilder vom Spiel wB – Kempten-Kottern -> Link
10.10.2026 Bilder vom Spiel mB – JSG Burlafingen -> Link
11.10.2026 Bilder vom Spiel wD -> Link
🦅🔥 SPIELWOCHENENDE DER GILCHING FALKEN! 🔥🦅
📅 17. & 18. Oktober 2026
Ein neues Handballwochenende steht vor der Tür! 🤾♀️🤾♂️
Dieses Mal sind unsere Falken ausschließlich auswärts unterwegs. Von der D-Jugend bis zu unseren Herrenmannschaften kämpfen unsere Teams um Tore, Punkte und Siege! 💪
🚌 SAMSTAG, 17.10.2026
🕙 10:00 Uhr | männliche C-Jugend II SC Weßling 🆚 TSV Gilching II
🕚 11:00 Uhr | männliche D-Jugend in FFB SC Unterpfaffenhofen-Germering 🆚 TSV Gilching
🕛 12:00 Uhr | männliche D-Jugend in FFB TSV Gilching 🆚 TuS Fürstenfeldbruck
🕐 13:15 Uhr | Bezirksliga Frauen TuS Fürstenfeldbruck 🆚 TSV Gilching II
🕒 15:15 Uhr | Bezirksklasse Männer HG München-Fürstenfeldbruck III 🆚 TSV Gilching II
🕖 19:00 Uhr | Bezirksoberliga Männer TSV Schongau 🆚 TSV Gilching
🚌 SONNTAG, 18.10.2026
🕛 12:00 Uhr | männliche C-Jugend TSV Landsberg 🆚 TSV Gilching
🕐 13:00 Uhr | männliche D-Jugend II in Herrsching TSV Herrsching II 🆚 TSV Gilching II
🕐 13:15 Uhr | weibliche B-Jugend TSV Niederraunau 🆚 TSV Gilching
🕑 14:00 Uhr | männliche D-Jugend II in Herrsching TSV Gilching II 🆚 SC Wörthsee
🕝 14:15 Uhr | männliche A-Jugend JSG Königsbrunn-Mering 🆚 TSV Gilching
🕒 15:00 Uhr | weibliche D-Jugend in Wörthsee SC Wörthsee 🆚 TSV Gilching
🕓 16:00 Uhr | weibliche D-Jugend in Wörthsee TSV Gilching 🆚 TSV Alling
🕕 17:45 Uhr | Herren III SV Pullach II 🆚 TSV Gilching III
❤️🤍 GEMEINSAM FÜR UNSERE FALKEN!
Auch ohne Heimspiel in der Rathaushalle heißt es dieses Wochenende wieder: Alles geben für die Falken! 🦅🔥
Wir wünschen allen Mannschaften spannende Begegnungen, viele Tore und natürlich jede Menge Erfolg!
📣 Unterstützt unsere Teams auch auswärts und feuert sie kräftig an!
🦅 Auf geht’s, Falken – gemeinsam stark! ❤️🤍
#GilchingFalken #TSVGilching #Handball #Spielwochenende #Auswärtsspiel #FalkenFamilie #GemeinsamStark
Jung, euphorisch, cool – und naiv
Gilching – Eigentlich waren die Gilchinger Handballer als Hauptattraktion bei der Saisoneröffnung in der Rathaushalle angekündigt. Doch dann stahlen die Damen, die ins Vorprogramm gesteckt wurden, den Herren die Show und fertigten den TSV Landsberg mit 20 Toren Unterschied ab. „Es ist den meisten bekannt, dass die Frauen in einer komfortableren Situation als wir sind“, warb Trainer Maximilian Stöckl um Verständnis für sein im Neuaufbau befindliches Team. Das hielt seine Akteure jedoch nicht davon ab, wenigstens ein spannendes Spiel beim 28:28 (15:16)-Unentschieden gegen Landsberg abzuliefern, wenn es schon nicht zum Sieg beim Heimdebüt vor ausverkaufter Halle reichen sollte.
Der Unterhaltungswert war allein schon deshalb hoch, weil die Falken in dieser Saison voll auf die ehemaligen A-Junioren zurückgreifen können, die im vergangenen Jahr noch zwischen dem Nachwuchsbereich und den Erwachsenen hin- und herpendelten. „Wir sind eine sehr junge Mannschaft“, gab Stöckl zu bedenken. Und so präsentierten sich seine Handballer auch. Euphorisch in der Anfangsphase, als sie in der siebten Minute bereits mit 6:1 führten und die Gäste vom Lech zu überrennen drohten. Cool bis zur 20. Minute, als sie den Vorsprung clever behaupteten gegen einen Kontrahenten, der sich immer mehr ins Spiel kämpfte. Und völlig haltlos in den letzten zehn Minuten vor der Pause, als die Mannschaft die satte Führung aus der Hand gab und zur Pause sogar mit einem Tor in Rückstand geriet. „Ich habe es selten gesehen, dass man eine Sechs-Tore-Führung so schnell und so leichtfertig verspielt hat“, ärgerte sich der Übungsleiter.
Gründe dafür sah Stöckl einige. Sebastian Mende konnte nur in den ersten 20 Minuten mitwirken und fehlte mit seiner Erfahrung dem Team im letzten Drittel der ersten Hälfte schmerzlich. Da mit Vladimir Dimic der nächste Routinier nur schwer ins Spiel fand und erst in der Schlussphase seine Betriebstemperatur erreichte, fehlte eine weitere ordnende Hand. Auf einmal wurden die Hausherren nervös, was sich vor allem im Angriff niederschlug. „Wir haben viele klare Chancen liegen gelassen“, monierte der Coach.
Böse war er deshalb niemandem. „Das gehört zum Lernprozess mit dazu“, betonte der Gymnasiallehrer. Allerdings paart sich die jugendliche Naivität seiner Youngster auch mit ihrem unwiderstehlichen Drängergeist. Elias Jais und Janik Schulz übernahmen Verantwortung, als würden sie seit Jahren nichts anderes tun, als in der ersten Mannschaft zu spielen. Dabei sind sie erst seit heuer Stammspieler. „Sie waren unsere beiden Motoren im Angriff“, lobte Stöckl die beiden Teenager. Jais kam auf starke neun Treffer, Schulz auf sieben. Dank der beiden Youngster kämpften sich die Gilchinger nach dem Seitenwechsel wieder zurück in die Partie.
Die letzten 20 Minuten hatten dann alles zu bieten, was Handball so aufregend macht. Obwohl die Führung ständig wechselte, konnte sich kein Team einen Vorteil erarbeiten. Am Ende war es Vladimir Dimic, der in der letzten Minute den 27:28-Rückstand noch egalisierte und für das verdiente Unentschieden sorgte. „Drei Punkte aus den ersten drei Spielen hätte ich zum Saisonbeginn sofort unterschrieben“, zeigte sich Stöckl zufrieden mit der Bilanz zum Auftakt.
TSV Gilching – TSV Landsberg 28:28 (15:16)
TSV Gilching: Vogel; Jais 9, Seliger 2, Knör, Schmidt, Hackenberg, Schulz 7, Laumer 2, Boehm, Bosch, Mende 1, Dimic 4/2, Zeller, Kreuzholz, Czaja 1, Hintz 2
Quelle: Münchner Merkur E-Paper




Einlaufen mit den Handballstars vor Millionenpublikum
Die Handball-Mädchen aus Gilching durften im EM-Halbfinale gegen Kroatien mit der deutschen Nationalmannschaft der Männer in der restlos ausverkauften Halle in Herning aufs Spielfeld einlaufen. Den großen Auftritt des C-Jugend-Teams des TSV Gilching-Argelsried verfolgten fast acht Millionen Zuschauer an den Bildschirmen – darunter natürlich die Eltern, Geschwister, Freunde, Mitschüler und Lehrer der 13- und 14-jährigen Spielerinnen, die für das „Lidl Youth Camp“ nach bundesweiten Bewerbungen ausgewählt worden waren. Insgesamt seien knapp 4000 Einsendungen aus Deutschland sowie Dänemark, Schweden und Frankreich eingegangen, teilt die Lidl-Pressestelle mit.
Die Tage in Dänemark mit Hin- und Rückflug und drei Übernachtungen seien „ein unvergessliches Erlebnis“ gewesen, berichtet TSV-Trainer Bernd Zeilmaier. Und die Begeisterung ist den jungen Handballerinnen nach der Rückkehr anzumerken. „Es war toll und aufregend“, schwärmen Pia und Laura, die beiden Mannschaftsführerinnen. Das Highlight der Reise war sicher das Einlaufen beim Halbfinale am Freitag, wofür jedes Detail mit den 14 Mädchen geübt wurde. Die jeweiligen Spieler, die sie begleiten durften, waren den Mädchen zugelost worden. Kurz vor dem Spiel stand dann Rosa mit dem Torwart-Hünen David Späth an der Hand bereit, gefolgt von Lilly mit Nils Lichtlein und den anderen Einlaufmädchen unter dem Jubel der deutschen Zuschauer. Und dann standen sie während der Nationalhymne hoch konzentriert vor der deutschen Mannschaft, nur durch das schmale Spalier für Kameraleute von ihr getrennt.
Aufregend war die Nähe zu den Handballstars, wie zum Beispiel Spielmacher Juri Knorr. „Er hat uns nett gefragt, woher wir kommen“, erzählt Selina, die von ihm ein Autogramm auf ihr T-Shirt bekam. Die Mädchen durften auch beim zweiten Halbfinalspiel mit den Isländern aufs Parkett laufen, die gegen Dänemark antreten mussten. Auch das gelang dem Team aus Gilching perfekt.
Großartig verlief auch der Samstag im Trainingscamp mit den Handball-Legenden Uwe Gensheimer, Nikola Karabatic und Carlos Prieto, an dem weitere Jugendteams aus Dänemark, Schweden und Frankreich teilnahmen. Gensheimer zeigte den Gilchingerinnen unter anderem seine berühmte Drehwurftechnik aus dem Handgelenk von außen. Der Ex-Nationalspieler klärte auch darüber auf, wie wichtig das richtige Aufwärmen für die Gelenke sei. „Er hat uns zudem gezeigt, wie Spielsituationen zu erkennen sind und wie darauf zu regieren ist“, berichtet das C-Jugend-Team, das mit Gensheimer sogar gemeinsam gekocht hat. Denn auch die bewusste und gesunde Ernährung im Sport stand auf dem Programm des Camps. „Der Uwe ist ein netter Typ und es hat mit ihm viel Spaß gemacht“, finden die Mädchen.
Schön war es überdies in der Jugendherberge in Silkeborg, wo das Team mit seinen zwei Betreuern und den anderen Jugendmannschaften in der Nähe von Herning übernachtet hat. Es seien dort sportliche Freundschaften geschlossen worden, berichtet Trainer Zeilmaier, der die Reise organisiert hat. Er freue sich, dass die gesamte Tour harmonisch und ohne Stress verlief und den Zusammenhalt und die Motivation in der Mannschaft gestärkt habe. Das könnte schon beim nächsten Heimspiel am kommenden Sonntag um 9.30 Uhr in der Rathaushalle gegen JSG Alpsee-Grünten besichtigt werden. Quelle: SüddeutscheZeitung
C-Juniorinnen erleben als Einlaufkinder einmaliges Erlebnis bei Handball-EM in Dänemark
Gilching – Warum sich die Nationalmannschaft des Deutschen Handball-Bundes (DHB) im Finale der Europameisterschaft gegen Dänemark geschlagen geben musste, dazu haben sich die Experten unterschiedliche Meinungen gebildet. Befragt man Bernd Zeilmaier zu diesem Thema, erhält man eine genauso verblüffende wie einzigartige Antwort. „Weil wir da nicht mehr dabei waren“, scherzt der Trainer der C-Juniorinnen des TSV Gilching.
Im Halbfinale hatten seine Handballerinnen als Einlaufkinder die DHB-Stars aufs Feld geführt, nachdem sie ein Preisausschreiben gewonnen hatten (wir berichteten). Die jungen Gilchingerinnen erwiesen sich als echte Glücksbringer. Schließlich triumphierte die deutsche Mannschaft über Kroatien und war entsprechend optimistisch für das Finale. Nur da musste sie es ohne ihre 13- bis 14-jährigen Glücksbringer aus dem Landkreis Starnberg richten – am Ende reichte es nicht für den Sieg.
Aber egal, ob Torwart Andreas Wolff & Co. nun Gold oder Silber holten, die Falken werden das vergangene Wochenende in ihrem Leben wohl nie mehr vergessen. „Ich bin immer noch am Verarbeiten“, sagt Zeilmaier auch stellvertretend für seine Spielerinnen. „Es war sehr eindrucksvoll.“ Sein Team tauchte für ein paar Tage in eine komplett andere Welt ein. Damit auch alles beim Einlaufen in den „Jyske Bank Boxen“ von Herning wie am Schnürchen klappte, waren mehrere Proben nötig. Die Handballer des DHB staunten nicht schlecht über ihre deutschen Begleiterinnen. Mit den meisten seien ein paar Worte gewechselt worden, die wenigsten Spieler hätten sich vollkommen im Tunnel befunden, so Zeilmaier. „Sie haben dir zu keinem Zeitpunkt das Gefühl vermittelt, ich bin der Star“, sagte der Coach.
Als die deutsche Nationalhymne ertönte, sangen die Gilchingerinnen lautstark mit. Zuvor hatte es noch eine Textprobe gegeben, damit auch wirklich nichts daneben ging. Eventuelle Wackler hätte aber ohnehin niemand gemerkt. Es war so ohrenbetäubend laut in der Halle, dass man sein eigenes Wort nicht verstand. „Das war ein sehr spezieller Moment“, schwärmt Zeilmaier. In diesem Augenblick gehörten seine Mädchen vor den Augen eines Millionenpublikums am TV zum deutschen Team.
Das Spiel verbrachten sie auf der Tribüne, gleich hinter den Mannschaften. Danach blieb nur kurz Gelegenheit für Autogramme, so stark waren die Spieler medial eingespannt. Juri Knorr nahm sich die Zeit und kam allen Wünschen bereitwillig nach. „Die Mädels haben sich das gewiss anders vorgestellt“, räumt Zeilmaier ein. Entschädigt wurden sie später in der VIP-Lounge. Mit Katharina Filter und Viola Leuchter erwarteten sie zwei deutsche Nationalspielerinnen, die Ende vergangenen Jahres sensationell Vizeweltmeister geworden waren. Zu ihnen gesellte sich noch die Handball-Influencerin Josefine Schneiders.
Richtig Spaß machte dem TSV-Nachwuchs das gemeinsame Training am folgenden Tag mit Uwe Gensheimer und Carlos Prieto. Die beiden Handball-Legenden hatten einige Programmpunkte ausgearbeitet. Wichtiger als die Übungen waren die Ansprachen. „Es ist normal, dass du Fehler machst“, erklärte Gensheimer, Europameister von 2016, den Teenagerinnen. „Wichtig ist, dass du gleich mit der Situation abschließt, egal, ob sie positiv oder negativ war.“ Am Ende spielten die Falken noch ein kleines Turnier mit den anderen beteiligten Teams aus. Gegen die Schwedinnen verloren sie knapp, den Buben aus Dänemark trotzten sie ein Unentschieden ab.
Wenn das mal kein Fingerzeig für die Zukunft ist. „Egal, ob man gewinnt oder verliert, wichtig ist die Gemeinschaft“, lautete das Credo, das Gensheimer den Spielerinnen vermittelte. Die kleine Rede verfehlte ihre Wirkung nicht. „Das hat uns sehr viel gegeben“, stellte Zeilmaier klar. „Wir haben gesehen, was sich mit Motivation erreichen lässt.“ Das war so viel, dass seine Talente sicherlich noch lange Zeit davon zehren werden.Quelle: Münchner Merkur E-Paper
