Aktuelles-Handball

Ballsportwoche 2024

Auch dieses Jahr dreht sich in der 1. Ferienwoche alles um den Ball.
Wer kann teilnehmen: Kinder der Jahrgänge 2014-2017
Mitglieder des TSV Gilching (unabhängig von der Abteilung)
Nichtmitglieder: mit einem Beitrag von 35 Euro kann das Kind ab August 2024
Mitglied des TSV Gilching werden und so ebenfalls an der Ballsportwoche teilnehmen!
Weitere Informationen im Anmeldeformular

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TSV Herrsching II – TSV Gilching-A. 28:23

Die letzte Bestätigung lässt zwar noch auf sich warten, doch am Klassenerhalt der Gilchinger Handballerinnen gibt es kaum noch etwas zu rütteln. Die Falken bleiben für ein weiteres Jahr in der Bezirksoberliga, nachdem die Reserve der HSG Würm-Mitte den Abstieg aus der Landesliga vermieden hat. Daran ändert auch die Niederlage im letzten Saisonspiel in Herrsching nichts mehr. Die Gilchingerinnen waren zwar mit zehn Spielerinnen angereist, von denen aber drei Torhüterinnen gewesen sind. Vor allem in der ersten Halbzeit lief bei ihnen recht wenig zusammen. Das lag auch daran, dass die zweite Garnitur des TSV Herrsching sich stilvoll von ihrem Publikum verabschieden wollte. Der Tabellenerste trumpfte so auf, wie man das von einem souveränen Meister erwartet, und führte zur Pause bereits mit fünf Treffern Unterschied. „Es war unser letztes Ziel, auch dieses Derby zu gewinnen“, sagte Trainer Konny Herz, der sich freute, dass seine Damen noch einmal so richtig Ehrgeiz entwickelten. Nach diesem klarem Zwischenstand ging dem Aufsteiger im zweiten Abschnitt etwas die Motivation verloren. Gilching fand nun besser ins Spiel und lieferte dem Titelträger einen Kampf auf Augenhöhe. Vor allem Luisa Frank wuchs im Kasten der Falken über sich hinaus. „Am Ende haben wir noch einmal so richtig Gas gegeben“, lobte Trainerin Amelie Siegel die starke Mentalität ihres Teams. Mit einem lupenreinen Hattrick zum Schluss sorgte Lynn Halbach dafür, dass ihre Mannschaft die zweite Hälfte sogar unentschieden gestalten konnte.

Torschützen TSV Herrsching II: Huber 7, B. Freymann 7/3, Meindl 4, Bischeltsrieder 3, L. Freymann 3, Wihan 2, Gaffal 1, Herz 1
Torschützen TSV Gilching: Leube 11/2, Halbach 7/3, Schäufler 2, Müsse 1, Lenhardt 1, Hackenberg 1 Quelle: Münchner Merkur E-Paper


Weibl. B-Jugend 1. Qualirunde

Nach knapp 4 Wochen in denen sich die neue weibliche B-Jugend auf die Quali zur Oberliga vorbereiten konnte, stand die erste Runde an. Da mit 2 Wochen Osterferien, Schulfahrten und Praktika die Trainingsbeteiligung leider nie optimal war, fuhr die Mannschaft mit deutlicher Anspannung nach Königsbrunn. Das Ziel dennoch: eine Runde weiterkommen!

Spiel 1: SC Weßling – TSV Gilching 6:8 Mit großer Nervosität startete Gilching, konnte sich jedoch gleich in der 1. Minute bereits ein Tor erkämpfen. Dennoch kamen die Falken überhaupt nicht ins Spiel, trugen die Angriffe langsam nach vorne, spielten oftmals Standhandball, fanden keine Lösungen im Angriff oder leisteten sich einen Fehlwurf nach dem anderen. Glücklicherweise stand die eigene Abwehr stabil und ließ nur wenige Wurfgelegenheiten für Weßling zu. Kurios dennoch die erste Halbzeit: 3 Siebenmeter für Gilching (davon 2 Tore), 1 Siebenmeter für Weßling (kein Tor) und es stand lediglich 0:2 nach 9 Minuten. Nach einem weiteren verworfenen Siebenmeter für Gilching holte Weßling zur Pause auf und man ging mit einem 2:2 in die Pause. Mit einer klaren Ansage wollten die Trainer ihre Mannschaft aufwecken, was jedoch nur bedingt erfolgreich war. Los ging es mit einem erneut verworfenen Siebenmeter, den Nachwurf allerdings konnte Gilching verwerten. Allerdings fanden die Gilchinger Mädels auch weiterhin absolut nicht in ihr Spiel und verschenkten gute Chancen vor allem von den Außenpositionen. Doch Steffi durchbrach diesen „Fluch“ 5 Minuten vor Spielende endlich, egalisierte die erste Weßlinger Führung und die Gilchingerinnen begannen endlich richtig Handball zu spielen. Mit Tempo und dem Willen zum Tor zu kommen zog man kurz vor Spielende auf 5:8 davon. Endstand 6:8.

Spiel 2: TSV Gilching – BHC Königsbrunn 17:15 Die Vorzeichen für das zweite Spiel waren klar: nachdem Weßling gegen Kaufbeuren gewinnen konnte, musste in diesem oder im letzten Spiel ein Sieg her, um dem Dreiervergleich aus dem Weg zu gehen. Vor den Gastgeberinnen aus Königsbrunn hatte man ordentlich Respekt, nahm sich aber vor, an die letzten 5 Minuten des ersten Turnierspiels anzuknüpfen. Bereits zu Beginn stand Gilching mit einer ganz anderen Köperhaltung auf dem Spielfeld und zeigte endlich den Handball, den sie auch spielen können. Mit Dynamik und Tempowechseln fand vor allem Johanna im Angriff gleich zu Beginn immer wieder den Weg zum Tor und man konnte schnell mit 2:0 in Führung gehen. Dennoch tat sich die Mannschaft im Laufe des Spiels immer wieder schwer, die richtigen Laufwege zu finden und die Pässe an den Kreis oder die mitlaufende Mitspielerin gelangen oftmals noch nicht wie gewohnt, da man sich mit dem Harzball bei den kurzen Anspielen schwertat. Gleichzeitig stand die Abwehr um Ella und Emilia im Mittelblock relativ kompakt, man machte es Königsbrunn so schwer wie möglich und Isa hielt gleich 2 Siebenmeter und ein paar freie Würfe noch in der ersten Hälfte, sodass man mit einer 10:7 Halbzeitführung in die kurze Pause ging. Die Trainer waren sich sicher, damit hatte nach dem ersten Spiel und der dort gezeigten Leistung wohl niemand gerechnet. So war man sich einig: egal, was jetzt noch passiert, endlich hatte man den Zuschauern gezeigt, dass die Mannschaft zu Recht diese Quali spielen wollte. Königsbrunn kam gut aus der Pause, traf schnell zum Anschluss und zog beim 10:10 gleich. Trotz weiterhin zu vielen Fehlpässen legte man wieder ein Tor vor, behielt nun die Nase immer 1-2 Tore vorne und ein verwandelter Siebenmeter knapp 1,5 Minuten vor Spielende führte zu einer 3-Tore Führung. Eine Minute vor Spielende war Gilching noch mit 2 Toren vorne, besprach in der Auszeit, was nun kommen würde und machte dann genau den Fehler, den man eben noch im Timeout angesprochen hatte. Königsbrunn traf nach einer erfolgreichen Manndeckung und hielt so die Chance bis zum Ende hoch. Doch das Parteiballspielen im Training sollte sich auszeichnen und so jubelten die Gilchinger Mädels beim Endstand von 17:15 nach einem bis zum Ende spannenden Spiel!

Spiel 3: SG Kaufbeuren/Neugablonz – TSV Gilching 20:22 Bereits vor dem letzten Gilchinger Spiel war klar, dass man sich für die nächste Runde qualifiziert hatte und so fiel deutlich sichtbar eine große Portion Anspannung ab. Da man das nächste Spiel im direkten Anschluss hatte, hieß es im Vorfeld nochmal kurz ausruhen und sich eine gute Ausgangslage zu verschaffen. Leider konnte Sarah aufgrund einer Handgelenksverletzung aus dem vorherigen Spiel nicht mehr mit dabei sein – gute Besserung an dieser Stelle! Die ersten 8 Minuten zeigte sich ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Gilchingerinnen trotz einiger technischer Fehler immer wieder zum Gegner gleichziehen konnten. Nach einer Auszeit beim Stand von 9:7 stellten die Gilchingerinnen die Abwehr etwas um und bekamen so den gegnerischen Rückraum etwas besser in den Griff. Doch der 2-Tor Vorsprung für Kaufbeuren hielt sich und beim Stand von 11:9 ging es in die Pause. In der Kabine konnte sich etwas Luft über die harte körperliche Abwehrspielweise der Gegnerinnen gemacht werden. Doch der Mannschaft war eines klar: wir lassen uns nicht provozieren und am besten antworten wir darauf mit einer Aufholjagd! Kurz nach Wiederanpfiff gelang der Ausgleich und beim 12:13 die erste Führung. Lange blieb das Spiel nun knapp, Gilching legte ein Tor vor, Kaufbeuren zog ein Tor nach und schaffte es mit dem Schlusspfiff einen 20:22 Erfolg zu feiern. Doch das wichtigste am Ende des Spiels war, dass sich zu diesem Zeitpunkt keine Spielerin mehr verletzte.

Mit dem Ergebnis, am Ende der ersten Runde Turniersieger zu werden, hätte vor dem Qualitag wohl keiner gerechnet. Doch die Mannschaft steigerte sich und konnte von Spiel zu Spiel Selbstbewusstsein sammeln. Gespannt wartet man nun auf die Einteilung zur nächsten Runde, die am Wochenende 27./28. April stattfinden wird. Bedanken möchten sich die Gilchinger Mannschaft ganz besonders bei ihren Eltern für die laustarke Unterstützung und bei den Mädels aus Weßling! „Derby“ hin oder her, nach dem ersten Spiel feuerten die Weßlingerinnen unsere Mannschaft laut an – einfach schön, wenn Freundschaften noch wichtiger sind 🙂 Wir drücken euch die Daumen für die nächste Runde!

Für Gilching spielten: Isa Hofmann (TW), Anna Beiwinkler, Franzi Stahl, Martha Placzek, Emilia Bahner, Anna-Lena Friedinger, Ella Monka, Sarah Romberg, Feli Liewald, Lisa Höllrich, Steffi Mix, Johanna Jentsch


Praguer Handball Cup 2024

Der TSV Gilching war über Ostern erstmals beim internationalen Praguer Handball Cup 2024 gleich durch drei Mannschaften vertreten (mC, mB und wB). Nach den spannenden Vorrundenspielen gegen verschiedenste Nationalitäten zeigten alle drei Mannschaften in den B-Cups nochmal, was sie so draufhaben. Dabei erreichte vor allem die mB eine sehenswerte Leistung, schied dann aber leider im Halbfinale gegen einen starken Gegner aus Leipzig aus. Eine starke Leistung zeigte dabei vor allem Tim Gerlach, der am Ende in den Top 10 Torschützen aller männl. B-Jugend Mannschaften stand!
Doch das wichtigste über alle Tage hinweg war: gemeinsam unterwegs sein, Handball spielen, Spaß beim Spielen, Anfeuern und Coachen!!
Es war ein super Erlebnis, das so schnell niemand vergessen wird 😃



Trainerduo steht Gilchings Handballdamen nicht länger zur Verfügung – Nachfolger gefunden

Gilching – Im letzten Saisonspiel am kommenden Sonntag (12.30 Uhr) werden die Handballerinnen des TSV Gilching auf ihre Trainerin verzichten müssen. „Ich werde in Herrsching nicht mehr dabei sein“, kündigt Amelie Siegel an. Auch in Zukunft wird sich die Übungsleiterin bei den Damen rar machen. Die 31-Jährige beendet ihr Engagement beim aktuellen Tabellenneunten der Bezirksoberliga nach Abschluss der Runde. Auch ihr Trainerkollege Sebastian Mende hört aus privaten Gründen auf.

Die Falken verlieren damit ein erfolgreiches Gespann, das in den vergangenen drei Jahren wesentlich dazu beigetragen hat, dass sich der Frauenhandball in Gilching wieder konsolidiert hat. „Ich freue mich auf mein Privatleben“, sagt Siegel. Die Verantwortlichkeiten in letzter Zeit waren doch etwas viel geworden. Sie musste viele Abstriche machen, weil sie nicht nur die Damen betreut, sondern auch die weibliche B-Jugend. Ihre Wochenenden verbrachte sie meist in den Sporthallen. Ihr Job im Nachwuchsbereich ist auch der Grund, warum sie zum Saisonausklang in der Bezirksoberliga fehlt: Ihre Juniorinnen bestreiten zum selben Zeitpunkt die erste Qualifikationsrunde zur Landesliga. Darüber hinaus leitet die studierte Musikerin noch als Sportmanagerin die Geschicke der Handballabteilung.

„Es ist ein weinendes und ein lachendes Herz mit dabei“, stellt sie klar. Die Arbeit habe ihr bei aller Belastung Spaß gemacht. Vor drei Jahren startete sie zusammen mit Mende das „Projekt 2025“. Der Damenbereich, der in Gilching am Boden lag, sollte wieder zukunftsfähig werden. Die Trainerin konnte nur noch auf vier gestandene Spielerinnen zurückgreifen. Deshalb baute sie die älteren Jahrgänge der A-Jugend ein.

Gleich in der ersten Saison glückte der Aufstieg von der Bezirksliga in die BOL. „Damit hat keiner gerechnet“, sagt Amelie Siegel. Im folgenden Jahr schaffte sie mit ihrem jungen Team den Klassenerhalt. „Auch das war keine Selbstverständlichkeit“, betont sie. In dieser Saison befindet sich ihr Team erneut auf einem guten Weg, den Abstieg zu vermeiden. In den kommenden zwei Jahren sollen dann sukzessive die Talente aus ihrer B-Jugend dem Erwachsenenbereich zugeführt werden. „Dann wird es vom Kader her eine richtige Mannschaft sein“, sagt Siegel.

Die Aufbauarbeit war nicht immer leicht. Die 31-Jährige hat Höhen und Tiefen mit ihrem Team erlebt. Mal stand sie im Training nur vor vier Spielerinnen, dann feierte sie rauschende Erfolge vor voller Halle. „Man muss selber lernen, was eine junge Mannschaft ausmacht“, stellt sie fest. „Dass man ihr die Entwicklungszeit zugesteht, aber auch sieht, was für ein Potenzial dahintersteht.“

Das Talent ist anerkanntermaßen groß. Für den Nachwuchs sind Spielerinnen wie Julia Romacker längst Vorbilder. Auch bei den Nachbarvereinen, die ihre Fühler ausgestreckt haben, wachsen die Begehrlichkeiten. „Ich rechne es den Spielerinnen hoch an, dass sie geblieben sind“ – trotz teils höherklassiger Angebote, sagt Siegel. Bleibt der Kader zusammen, haben die Handballerinnen in Gilching wieder eine echte Perspektive, die Niederungen des Bezirks zu verlassen. „Sie können als Mannschaft etwas erreichen“, sagt die TSV-Trainerin, die fest daran glaubt, dass das „Projekt 2025“ noch größere Früchte hervorbringen wird.

Sie selbst wird diese nicht mehr ernten. In der kommenden Saison sollen Kees Harreman und Susanne Walter ihre Arbeit bei den Damen fortführen. Es ist eine wohlüberlegte Wahl. Beide kennen die Spielerinnen wie sonst kaum jemand. Sie betreuten sie in der A-Jugend lange selbst.

Quelle: Münchner Merkur E-Paper



Bilder vom Turnier wB vom 07.04.2024 gibt es hier -> Link
Bilder vom Saisonabschluss 2024 gibt es hier -> Link
Bilder vom Spiel mB – Kempten Kottern 17.03.2024 gibt es hier -> Link
Bilder vom Spiel mC – SV Laim 17.03.2024 gibt es hier -> Link
Bilder vom Spiel mC2 – TuS FFB II 17.03.2024 gibt es hier – > Link
Bilder vom Spiel wC – TSV Allach vom 17.03.2024 gibt es hier -> Link
Bilder vom Spiel wB – SCU`hofen-Germering – danke an Manfred – gibt es hier -> Link
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Bilder vom Spiel wD2 – TSV Herrsching 25.02.2024 gibt es hier -> Link
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Bilder vom Spiel der 2.Männer – Würm-Mitte2 25.02.2024 gibt es hier -> Link

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FSJ`ler

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