Aktuelles-Handball

Die kommenden Spiele der EM:

Deutschland – Portugal Donnerstag 22.01. 15:30 Uhr —> im Kino Filmstation am Bahnhof
Deutschland – Norwegen Samstag 24.01. 20:30 Uhr —> in der Rathaushalle
Deutschland – Dänemark Montag 26.01. 20:30 Uhr —> in der Sportsbar, Talhofstr. 13 – um besser planen zu können bitte bei der Caro anmelden mit wieviel Personen man kommt und ob man dort auch essen will: per Mail oder 08105 7745198


Saisonziel nach oben korrigiert

Gilching – Für Kees Harreman war es spätestens nach dem 46:26 (21:15)-Erfolg über den TSV Schongau am Sonntag an der Zeit, die eigenen Vorstellungen zu revidieren. „Wir sind jetzt mit einem anderen Ziel unterwegs“, verriet der Trainer der Gilchinger Handballerinnen. Hatte er vor der Saison noch einen Platz unter den ersten Fünf zum Maß aller Dinge erklärt, nimmt er neuerdings die Top Drei ins Visier. Sein Team behauptet sich seit Wochen auf dem zweiten Rang in der Bezirksoberliga. Zwar beträgt der Abstand zu Tabellenführer Ottobeuren satte drei Punkte. Auf den Dritten, TSV Weilheim, haben die Falken indes bereits komfortable vier Zähler Vorsprung erwirtschaftet.

Warum die Mannschaft ihrem Zeitplan voraus ist, ließ sich gegen Schongau gut studieren. Harreman hatte seinen Akteuren vor der Begegnung eingetrichtert, „dass dies das schwerste Saisonspiel für uns ist“. Zwar erntete er zunächst leicht verdutzte Blicke von seinen Schützlingen, ansonsten verfehlte die Ermahnung ihre Wirkung nicht. Gilching trumpfte wie ein Team auf, das höhere Ansprüche an sich stellt. Zu kritisieren gab es nicht viel für den Trainer, nur dass sein Ensemble in der ersten Hälfte oft zu unkonzentriert in der Abwehr agierte und dem Gegner eine üppige Torausbeute gewährte. Damit war jedoch nach dem Seitenwechsel Schluss. „Wir sind auch konditionell ins Rollen gekommen“, stellte der Coach fest. Schongau war mit der schnellen Gangart völlig überfordert und traf nach der Pause nur noch elfmal.

„Wir hatten uns vorgenommen, viele Tore zu machen“, betonte Harreman. Die 46 Treffer seines Teams kamen nicht zufällig zustande. Dahinter steckte zum einen ein draufgängerischer Vortrag seiner Spielerinnen, die nicht eher Ruhe gaben, bis zwölf von ihnen ins Schwarze getroffen hatten. Den Löwenanteil sicherte sich Amelie Gröbel mit einem Dutzend Tore, davon sieben aus dem Feld. In dieser Hinsicht übertraf sie nur Laura Schäufler, die acht Tore aus dem Spiel heraus warf.

„Früher hätten wir uns von der Spielweise und vom Tempo dem Gegner angepasst“, mutmaßte der Übungsleiter. Inzwischen ist seine Mannschaft wieder ein Stückchen gereift und entscheidet selbst, wie das Spiel zu laufen hat. Diese neue Selbstständigkeit könnte sich in den folgenden Wochen auszahlen. Der Spielplan will es so, dass die Falken nach dem Tabellenletzten nun mit der Reserve der SG Biessenhofen-Marktoberdorf und dem TSV Weilheim den Vierten und Dritten der Rangliste serviert bekommen. Zwei weitere Siege aus diesen Duellen würden sie der Vize-Meisterschaft ein gutes Stück näherbringen.

Ob es aber schon dazu reicht, Spitzenreiter Ottobeuren herauszufordern, will Harreman gelassen abwarten: „Es kommt, wie es kommt.“ Sicher ist, dass sein Team in dieser Verfassung ordentlich Druck auf den Ersten ausüben kann. Und der muss seinen Führungsanspruch bereits in einer Woche in Weilheim verteidigen. In den kommenden acht Begegnungen wird sich weisen, ob Ottobeuren weiter ungeschlagen bleibt. Jedenfalls muss der Titelaspirant noch nach Gilching. „Wenn wir die Chance bekommen aufzusteigen, werden wir sie mit beiden Händen annehmen“, erklärt der Coach. Gut möglich, dass er sein Saisonziel bald noch einmal anpassen muss.

TSV Gilching –TSV Schongau 46:26 (21:15)

TSV Gilching: Hofmann, Kölsch; Elstner (2/1), Czaja (3), Beiwinkler (4), Schäffler (5), Müsse, Schäufler (8), A. Gröbel (12/5), I. Gröbel (1), Holbe (3), Hackenberg (3), Dimmelmeier (3), Driendl (1/1), Probst (1) Quelle: Münchner Merkur E-Paper


Regelanpassungen zur Saison 2025/2026

Regelanpassungen zur Saison 2025/2026

Folgende Regelanpassungen hat der DHB zur neuen Saison vorgenommen, die im Verbands- und Bezirksspielbetrieb übernommen werden:

1. Regel 4.1 – 4.2
Es können bis zu 16 Spieler*innen und 5 Offizielle eingesetzt werden.

2. Regel 4.9
„(…) Das Tragen von Gegenständen, welche die Spieler*innen gefährden könnten (…), ist nicht erlaubt.“ Dazu zählt auch, dass Fingernägel geschnitten sein müssen.

3. Regel 5.4
Sollte ein Torwart mit Ball aus dem Torraum „rutschen“, wird zukünftig weitergespielt (keine Wiederholung des Abwurfs). Dabei darf der TW Gegenspieler nicht gefährden. Sollte der TW in den Torraum zurückkehren, ist auf Freiwurf für die gegnerische Mannschaft zu entscheiden.

4. Regel 6.2c
Zukünftig reicht das Berühren der Torraumlinie durch einen Abwehrspieler, dass bei Vereitelung einer klaren Torgelegenheit auf Strafwurf zu entscheiden ist.

5. Regel 7.3
Zukünftig ist ein „Nullschritt“/ „Nullkontakt“ auch aus dem eigenen Anprellen möglich.

6. Regel 7.10
Berührt ein Spieler den Ball und hat dabei mit einem Körperteil Kontakt außerhalb der Spielfläche, wird auf Freiwurf für die gegnerische Mannschaft entschieden.

7. Regel 8.8 – 8.10
7m- Werfer trifft Kopf des sich nicht bewegenden TW -> zukünftig nur Hinausstellung gegen Werfer (keine Disqualifikation mehr). Trifft nach dem Schlusssignal ein Werfer einen gegnerischen Kopf beim direkten Freiwurf -> zukünftig nur Hinausstellung gegen Werfer (keine D mehr)

8. Regel 8.8 – 8.10
Berührt ein Offizieller den Ball oder Gegenspieler versehentlich im laufenden Spiel -> Hinausstellung
Berührt ein Offizieller den Ball oder Gegenspieler absichtlich im laufenden Spiel -> Disqualifikation

9. Regel 10.3 Anwurf
Der Anpfiff erfolgt erst, wenn sich ein Spieler mit Ball vollständig innerhalb der Anwurfzone befindet.

10. Regel 14.1 unberechtigter Pfiff
Bei einem unberechtigten Pfiff durch eine andere Person als die SR wird während einer klaren Torgelegenheit auf 7m entschieden.

11. Regel 15.9 Störung von Würfen
Wird die Ausführung eines formellen Wurfs durch einen Abwehrspieler gestört, ist die Spielfortsetzung immer Freiwurf. Ausnahmen: 7m bleibt natürlich 7m und letzte 30 Sekunden

12. Regel 16.11 Anrechnung von Strafen
Strafen, die vor dem Spiel ausgesprochen werden, zählen zum Kontingent.

13. Regel 17.5 Ausfall von Schiedsrichtern
Sollte während eines Spiels ein SR ausfallen, besteht die Möglichkeit, diesen durch einen anwesenden Kollegen zu ersetzen. Voraussetzungen werden in den DfB geregelt.

14. Regel 17.13 Schiedsrichterkleidung
Die Farbe schwarz ist zukünftig nicht mehr den Schiedsrichtern vorbehalten.

15. Erl 2 (Regel 2.8) Timeout bei 7m
SR entscheiden unter Berücksichtigung von Spielzeit und Spielstand, ob TO beim 7m nötig ist oder nicht. TW- Wechsel kein zwingendes Kriterium mehr.

16. Erl 4 Passives Spiel
Eine zweite Aufbauphase, nachdem eine Mannschaft ohne Spielunterbrechung erneut in Ballbesitz gekommen ist, soll deutlich kürzer sein. Richtwert 4-6 Pässe, ehe erneut das passive Vorwarnzeichen gezeigt werden soll