Aktuelles-Handball

wA: Für die wA stand das Heimspiel gegen FC Bayern, den Tabellenzweiten an. Zu Beginn lag man kurzzeitig vorne, jedoch konnten die Gegner bis zur Halbzeit einen 4-Tore Vorsprung ausbauen (13:17). Nach einem starken Kampf gelang Gilching in den ersten 7 Spielminuten der 2. Halbzeit eine Aufholjagt bis zu einer Torführung, die bis zu einem 23:20 ausgebaut werden konnte. Verletzungsbedingt musste das Spiel jedoch leider vorzeitig beendet werden.

wC: Unsere weibliche C-Jugend (C2) konnte sich in einem starken Spiel gegen den zweitplatzierten SG Biessenhofen-Marktoberdorf mit 32:23 durchsetzen. Das Spiel war bis zur Halbzeitpause sehr ausgeglichen. In der zweiten Hälfte haben unsere Mädels mit einer sehr starken Abwehrleistung immer wieder die Angriffsversuche der Gegnerinnen stören können. Zum Ende der Begegnung hatten wir dann einen komfortablen 9 Tore Vorsprung herausgearbeitet, welcher bis zum Ende gehalten wurde.
Unsere C1 gewann das a.K. Spiel gegen die HSG München West deutlich mit 60:1

mD: Spiel 1 vs. HSG Gröbenzell-Olching – 26:25 Sieg.
In einer starken ersten Halbzeit spielten wir uns einen 4-Tore-Vorsprung heraus. Doch durch mehrere Verletzungen wurde es zunehmend schwerer, den Vorsprung zu halten. Kurz vor Schluss stand es plötzlich wieder Unentschieden.
Und Gröbenzell hatte die Chance auf den Sieg. Doch dank einer engagierten Abwehr Sequenz, wurde der Ball erobert und der verwandelt anschließenden Konter brachte den Sieg.
Mit diesem Sieg war im Meisterschaftsrennen wieder alles drinnen.

Spiel 2 vs. TSV Ottobeuren – 28:35 Niederlage.
Bis kurz vor Ende der ersten Halbzeit war es ein Spiel auf Augenhöhe. Ab diesem Zeitpunkt machte sich bemerkbar, dass wir verletzungsbedingt keine Wechselmöglichkeiten mehr hatten.
Mit schwindenden Kräften wurde es immer schwieriger, das Spiel eng zu gestalten. Am Ende mussten wir uns mit 28:35 geschlagen geben.
Mit dieser Niederlage ist die Vorentscheidung im Titelrennen gefallen. Aktuell deutet alles darauf hin, dass wir die Saison als Vizemeister abschließen werden.

Minis: Gelungenes Mini-Turnier in Weßling: Die Minis zeigten am Samstag mit tollen Würfen und starken Paraden, was sie mittlerweile alles so können. Egal ob auf der Bank oder auf dem Spielfeld wurde jede gelungene Aktion bejubelt🙌

Damen 1: Am Sonntagnachmittag konnten die Damen ihr Auswärtsspiel mit 26:22 (10:10) gegen den SV Pullach für sich entscheiden. Vorausgegangen war ein offener Schlagabtausch, bei dem die Gilchingerinnen kurz nach der Halbzeit mit 2 Toren führten, aber in der 44zigsten Minute mit 18:15 hinten lagen. Schuld daran war eine offensive Pullacher Abwehr, die den Spielablauf immer wieder erfolgreich unterbrach und viele Ballverluste verursachte und zudem wieder eine schlechte Abschlussquote der Gilchingerinnen. Allerdings stand die Abwehr immer besser und es wurde zugefasst.  Der Siegeswille des gesamten Teams war zu spüren und so kämpften sie sich 10 Minuten vor Spielende auf 19:19  heran und konnten mit einem schnellen Spiel nach vorn die Pullacherinnen überrennen und 2 Punkte verdient mit nach Hause nehmen.

Herren 1: Bei der Ersten stimmten Einsatz und Wille. Auch in der Abwehr wurde ordentlich gearbeitet, vorne agierte man allerdings sehr nervös und vergab reihenweise Gegenstöße und beste Möglichkeiten. Da aber auch der Gegner an diesem Tag fehlerbehaftet war, konnte man sich in der Zweiten Halbzeit immer weiter absetzen, und am Ende, ohne dass es nochmal richtig eng wurde, zwei enorm wichtige Punkte aus Partenkirchen mitnehmen.

Herren 2: Torreiches Bezirksklasse-Spiel endet mit knapper Niederlage.
In einer defensiv auf beiden Seiten schwachen Partie unterlag der TSV Gilching II der HSG Isar-Loisach II mit 43:44. Bei einer Gesamtzahl von 87 Treffern fanden die Torhüter beider Mannschaften kaum Bindung zum Spiel, was bereits zur Halbzeit in einem ungewöhnlich hohen Stand von 19:25 resultierte. Trotz einer gesteigerten Offensivleistung in der zweiten Hälfte reichte die Aufholjagd am Ende nicht mehr für einen Punktgewinn.

Desaströse Defensivleistung

Gilching – Heiko Sasgen war sich sicher. „Wenn das Spiel noch zehn Minuten länger dauert, gewinnen wir“, lautete die Hypothese des Gilchinger Trainers. Weil aber pünktlich nach 60 Minuten die Schlusssirene ertönte, mussten sich die Reserve-Handballer des TSV am Sonntag in einer atemberaubenden Begegnung am Ende der HSG Isar-Loisach II mit 43:44 (19:25) geschlagen geben. Vielleicht hätte es gar keine kompletten zehn Minuten gebraucht, um sich gegen die Gäste aus Wolfratshausen zu behaupten. In der Schlussphase hatten die Falken einen Rückstand verkürzt, der lange Zeit bis zu sieben Tore betragen hatte. Als Niklas Hackenberg den Endstand markierte, waren sogar noch 38 Sekunden auf der Uhr. „Natürlich ist das ärgerlich“, sagte der Coach, der sich nicht mit der Nebenrolle bei einem famosen Spektakel zufriedengeben wollte.

Einen Sieg hätte seine Mannschaft gerne mitgenommen. Zwar geht es für sie um nichts mehr, weil aus der Bezirksklasse Ost sowieso kein Team absteigen kann. Und von der Spitze sind die Gilchinger heuer um Lichtjahre entfernt, weil es in dieser Saison für den Meister der Vorsaison einfach nicht richtig laufen wollte. Das Fehlen von sechs Stammkräften, die sich während der Saison erhebliche Verletzungen zuzogen, brachte den ohnehin schmalen Kader kräftig in die Bredouille. Mehr als Tabellenplatz sechs ist in dieser Runde nicht mehr möglich.

„Wir haben keine großen Ambitionen“, stellte Sasgen klar. Für sein Ensemble gibt es in diesem Jahr ganz andere Prioritäten. Von der Abteilungsleitung haben er und sein Co-Trainer Stephan Hazzam den Auftrag erhalten, die A-Junioren in das Spiel bei den Erwachsenen einzuführen. Das gelang gegen die HSG zumindest offensiv ausgezeichnet. Marek Smolinski, der es auf sechs Treffer brachte, und Niklas Hackenberg (5) demonstrierten, dass sie die richtige Einstellung mitbringen. „Sie haben bis zum Schluss Tempo gemacht“, lobte der Coach. Hackenberg drehte vor allem am Ende groß auf, als dem Gegner zunehmend die Puste ausging, und erzielte vier Tore in den letzten fünf Minuten. Die höchste Ausbeute verzeichnete Manuel Schnur, der ebenfalls zu den jüngeren Semestern im Team gehört. Er traf zehnmal ins Schwarze und war damit zweitbester Werfer hinter dem Wolfratshausener Lorenz Kucka (11).

Der Elan der Jugend machte am Ende so manches wett, was am Anfang schiefgelaufen war. Da die Trainer nicht immer die gesamte Mannschaft im Training beisammenhaben, ist es schwierig, Abläufe in der Abwehr einzustudieren. „Das ist nicht wirklich Handball“, beklagte der Coach die Defensivleistung seines Teams. Irgendetwas läuft schief, wenn der Gegner durch die Abwehr dringt wie ein heißes Messer durch die weiche Butter. Vor allem in der ersten Hälfte funktionierten so gut wie keine Automatismen, und die Gäste warfen bedenklich viele Tore. Selbst die Routiniers Axel Bruckmoser und Bastian Sperlich konnten daran nichts ändern. Erst nach dem Seitenwechsel, als sich die Hausherren gefunden hatten, stand eine echte Verteidigung auf dem Platz. Isar-Loisach verbuchte dann auch ein halbes Dutzend Treffer weniger.

Sasgen bittet um Nachsicht mit seiner Mannschaft: „Wir sind gerade im Umbruch.“ In den nächsten Monaten sollen sukzessive die Jugendlichen an den Kader herangeführt werden und Spielpraxis für die erste Mannschaft sammeln. Dass bei diesem Prozess nicht immer alles rundläuft, ist selbstverständlich. Aber irgendwann werden den Gilchingern auch 43 eigene Tore reichen, um ein Spiel für sich zu entscheiden.

TSV Gilching-A. II – HSG Isar-Lois. II 43:44 (19:25)

TSV Gilching II: Smolinski 6, Hintz 4, Sperlich 5, Ottmanns 4, Bruckmoser 6, Roggenstein 2, Wahl, Baumert, Rieger, Schnur 10/1, Simon 1, Hackenberg 5

Quelle: Münchner Merkur E-Paper


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Einlaufen mit den Handballstars vor Millionenpublikum

Die Handball-Mädchen aus Gilching durften im EM-Halbfinale gegen Kroatien mit der deutschen Nationalmannschaft der Männer in der restlos ausverkauften Halle in Herning aufs Spielfeld einlaufen. Den großen Auftritt des C-Jugend-Teams des TSV Gilching-Argelsried verfolgten fast acht Millionen Zuschauer an den Bildschirmen – darunter natürlich die Eltern, Geschwister, Freunde, Mitschüler und Lehrer der 13- und 14-jährigen Spielerinnen, die für das „Lidl Youth Camp“ nach bundesweiten Bewerbungen ausgewählt worden waren. Insgesamt seien knapp 4000 Einsendungen aus Deutschland sowie Dänemark, Schweden und Frankreich eingegangen, teilt die Lidl-Pressestelle mit.

Die Tage in Dänemark mit Hin- und Rückflug und drei Übernachtungen seien „ein unvergessliches Erlebnis“ gewesen, berichtet TSV-Trainer Bernd Zeilmaier. Und die Begeisterung ist den jungen Handballerinnen nach der Rückkehr anzumerken. „Es war toll und aufregend“, schwärmen Pia und Laura, die beiden Mannschaftsführerinnen. Das Highlight der Reise war sicher das Einlaufen beim Halbfinale am Freitag, wofür jedes Detail mit den 14 Mädchen geübt wurde. Die jeweiligen Spieler, die sie begleiten durften, waren den Mädchen zugelost worden. Kurz vor dem Spiel stand dann Rosa mit dem Torwart-Hünen David Späth an der Hand bereit, gefolgt von Lilly mit Nils Lichtlein und den anderen Einlaufmädchen unter dem Jubel der deutschen Zuschauer. Und dann standen sie während der Nationalhymne hoch konzentriert vor der deutschen Mannschaft, nur durch das schmale Spalier für Kameraleute von ihr getrennt.

Aufregend war die Nähe zu den Handballstars, wie zum Beispiel Spielmacher Juri Knorr. „Er hat uns nett gefragt, woher wir kommen“, erzählt Selina, die von ihm ein Autogramm auf ihr T-Shirt bekam. Die Mädchen durften auch beim zweiten Halbfinalspiel mit den Isländern aufs Parkett laufen, die gegen Dänemark antreten mussten. Auch das gelang dem Team aus Gilching perfekt.
Großartig verlief auch der Samstag im Trainingscamp mit den Handball-Legenden Uwe Gensheimer, Nikola Karabatic und Carlos Prieto, an dem weitere Jugendteams aus Dänemark, Schweden und Frankreich teilnahmen. Gensheimer zeigte den Gilchingerinnen unter anderem seine berühmte Drehwurftechnik aus dem Handgelenk von außen. Der Ex-Nationalspieler klärte auch darüber auf, wie wichtig das richtige Aufwärmen für die Gelenke sei. „Er hat uns zudem gezeigt, wie Spielsituationen zu erkennen sind und wie darauf zu regieren ist“, berichtet das C-Jugend-Team, das mit Gensheimer sogar gemeinsam gekocht hat. Denn auch die bewusste und gesunde Ernährung im Sport stand auf dem Programm des Camps. „Der Uwe ist ein netter Typ und es hat mit ihm viel Spaß gemacht“, finden die Mädchen.

Schön war es überdies in der Jugendherberge in Silkeborg, wo das Team mit seinen zwei Betreuern und den anderen Jugendmannschaften in der Nähe von Herning übernachtet hat. Es seien dort sportliche Freundschaften geschlossen worden, berichtet Trainer Zeilmaier, der die Reise organisiert hat. Er freue sich, dass die gesamte Tour harmonisch und ohne Stress verlief und den Zusammenhalt und die Motivation in der Mannschaft gestärkt habe. Das könnte schon beim nächsten Heimspiel am kommenden Sonntag um 9.30 Uhr in der Rathaushalle gegen JSG Alpsee-Grünten besichtigt werden. Quelle: SüddeutscheZeitung

C-Juniorinnen erleben als Einlaufkinder einmaliges Erlebnis bei Handball-EM in Dänemark

Gilching – Warum sich die Nationalmannschaft des Deutschen Handball-Bundes (DHB) im Finale der Europameisterschaft gegen Dänemark geschlagen geben musste, dazu haben sich die Experten unterschiedliche Meinungen gebildet. Befragt man Bernd Zeilmaier zu diesem Thema, erhält man eine genauso verblüffende wie einzigartige Antwort. „Weil wir da nicht mehr dabei waren“, scherzt der Trainer der C-Juniorinnen des TSV Gilching.

Im Halbfinale hatten seine Handballerinnen als Einlaufkinder die DHB-Stars aufs Feld geführt, nachdem sie ein Preisausschreiben gewonnen hatten (wir berichteten). Die jungen Gilchingerinnen erwiesen sich als echte Glücksbringer. Schließlich triumphierte die deutsche Mannschaft über Kroatien und war entsprechend optimistisch für das Finale. Nur da musste sie es ohne ihre 13- bis 14-jährigen Glücksbringer aus dem Landkreis Starnberg richten – am Ende reichte es nicht für den Sieg.

Aber egal, ob Torwart Andreas Wolff & Co. nun Gold oder Silber holten, die Falken werden das vergangene Wochenende in ihrem Leben wohl nie mehr vergessen. „Ich bin immer noch am Verarbeiten“, sagt Zeilmaier auch stellvertretend für seine Spielerinnen. „Es war sehr eindrucksvoll.“ Sein Team tauchte für ein paar Tage in eine komplett andere Welt ein. Damit auch alles beim Einlaufen in den „Jyske Bank Boxen“ von Herning wie am Schnürchen klappte, waren mehrere Proben nötig. Die Handballer des DHB staunten nicht schlecht über ihre deutschen Begleiterinnen. Mit den meisten seien ein paar Worte gewechselt worden, die wenigsten Spieler hätten sich vollkommen im Tunnel befunden, so Zeilmaier. „Sie haben dir zu keinem Zeitpunkt das Gefühl vermittelt, ich bin der Star“, sagte der Coach.

Als die deutsche Nationalhymne ertönte, sangen die Gilchingerinnen lautstark mit. Zuvor hatte es noch eine Textprobe gegeben, damit auch wirklich nichts daneben ging. Eventuelle Wackler hätte aber ohnehin niemand gemerkt. Es war so ohrenbetäubend laut in der Halle, dass man sein eigenes Wort nicht verstand. „Das war ein sehr spezieller Moment“, schwärmt Zeilmaier. In diesem Augenblick gehörten seine Mädchen vor den Augen eines Millionenpublikums am TV zum deutschen Team.

Das Spiel verbrachten sie auf der Tribüne, gleich hinter den Mannschaften. Danach blieb nur kurz Gelegenheit für Autogramme, so stark waren die Spieler medial eingespannt. Juri Knorr nahm sich die Zeit und kam allen Wünschen bereitwillig nach. „Die Mädels haben sich das gewiss anders vorgestellt“, räumt Zeilmaier ein. Entschädigt wurden sie später in der VIP-Lounge. Mit Katharina Filter und Viola Leuchter erwarteten sie zwei deutsche Nationalspielerinnen, die Ende vergangenen Jahres sensationell Vizeweltmeister geworden waren. Zu ihnen gesellte sich noch die Handball-Influencerin Josefine Schneiders.

Richtig Spaß machte dem TSV-Nachwuchs das gemeinsame Training am folgenden Tag mit Uwe Gensheimer und Carlos Prieto. Die beiden Handball-Legenden hatten einige Programmpunkte ausgearbeitet. Wichtiger als die Übungen waren die Ansprachen. „Es ist normal, dass du Fehler machst“, erklärte Gensheimer, Europameister von 2016, den Teenagerinnen. „Wichtig ist, dass du gleich mit der Situation abschließt, egal, ob sie positiv oder negativ war.“ Am Ende spielten die Falken noch ein kleines Turnier mit den anderen beteiligten Teams aus. Gegen die Schwedinnen verloren sie knapp, den Buben aus Dänemark trotzten sie ein Unentschieden ab.

Wenn das mal kein Fingerzeig für die Zukunft ist. „Egal, ob man gewinnt oder verliert, wichtig ist die Gemeinschaft“, lautete das Credo, das Gensheimer den Spielerinnen vermittelte. Die kleine Rede verfehlte ihre Wirkung nicht. „Das hat uns sehr viel gegeben“, stellte Zeilmaier klar. „Wir haben gesehen, was sich mit Motivation erreichen lässt.“ Das war so viel, dass seine Talente sicherlich noch lange Zeit davon zehren werden.Quelle: Münchner Merkur E-Paper



Regelanpassungen zur Saison 2025/2026

Regelanpassungen zur Saison 2025/2026

Folgende Regelanpassungen hat der DHB zur neuen Saison vorgenommen, die im Verbands- und Bezirksspielbetrieb übernommen werden:

1. Regel 4.1 – 4.2
Es können bis zu 16 Spieler*innen und 5 Offizielle eingesetzt werden.

2. Regel 4.9
„(…) Das Tragen von Gegenständen, welche die Spieler*innen gefährden könnten (…), ist nicht erlaubt.“ Dazu zählt auch, dass Fingernägel geschnitten sein müssen.

3. Regel 5.4
Sollte ein Torwart mit Ball aus dem Torraum „rutschen“, wird zukünftig weitergespielt (keine Wiederholung des Abwurfs). Dabei darf der TW Gegenspieler nicht gefährden. Sollte der TW in den Torraum zurückkehren, ist auf Freiwurf für die gegnerische Mannschaft zu entscheiden.

4. Regel 6.2c
Zukünftig reicht das Berühren der Torraumlinie durch einen Abwehrspieler, dass bei Vereitelung einer klaren Torgelegenheit auf Strafwurf zu entscheiden ist.

5. Regel 7.3
Zukünftig ist ein „Nullschritt“/ „Nullkontakt“ auch aus dem eigenen Anprellen möglich.

6. Regel 7.10
Berührt ein Spieler den Ball und hat dabei mit einem Körperteil Kontakt außerhalb der Spielfläche, wird auf Freiwurf für die gegnerische Mannschaft entschieden.

7. Regel 8.8 – 8.10
7m- Werfer trifft Kopf des sich nicht bewegenden TW -> zukünftig nur Hinausstellung gegen Werfer (keine Disqualifikation mehr). Trifft nach dem Schlusssignal ein Werfer einen gegnerischen Kopf beim direkten Freiwurf -> zukünftig nur Hinausstellung gegen Werfer (keine D mehr)

8. Regel 8.8 – 8.10
Berührt ein Offizieller den Ball oder Gegenspieler versehentlich im laufenden Spiel -> Hinausstellung
Berührt ein Offizieller den Ball oder Gegenspieler absichtlich im laufenden Spiel -> Disqualifikation

9. Regel 10.3 Anwurf
Der Anpfiff erfolgt erst, wenn sich ein Spieler mit Ball vollständig innerhalb der Anwurfzone befindet.

10. Regel 14.1 unberechtigter Pfiff
Bei einem unberechtigten Pfiff durch eine andere Person als die SR wird während einer klaren Torgelegenheit auf 7m entschieden.

11. Regel 15.9 Störung von Würfen
Wird die Ausführung eines formellen Wurfs durch einen Abwehrspieler gestört, ist die Spielfortsetzung immer Freiwurf. Ausnahmen: 7m bleibt natürlich 7m und letzte 30 Sekunden

12. Regel 16.11 Anrechnung von Strafen
Strafen, die vor dem Spiel ausgesprochen werden, zählen zum Kontingent.

13. Regel 17.5 Ausfall von Schiedsrichtern
Sollte während eines Spiels ein SR ausfallen, besteht die Möglichkeit, diesen durch einen anwesenden Kollegen zu ersetzen. Voraussetzungen werden in den DfB geregelt.

14. Regel 17.13 Schiedsrichterkleidung
Die Farbe schwarz ist zukünftig nicht mehr den Schiedsrichtern vorbehalten.

15. Erl 2 (Regel 2.8) Timeout bei 7m
SR entscheiden unter Berücksichtigung von Spielzeit und Spielstand, ob TO beim 7m nötig ist oder nicht. TW- Wechsel kein zwingendes Kriterium mehr.

16. Erl 4 Passives Spiel
Eine zweite Aufbauphase, nachdem eine Mannschaft ohne Spielunterbrechung erneut in Ballbesitz gekommen ist, soll deutlich kürzer sein. Richtwert 4-6 Pässe, ehe erneut das passive Vorwarnzeichen gezeigt werden soll