Aktuelles-Handball

Bilder vom Wochenende:
31.01.2026 Damen-TSV Weilheim -> Link
01.02.2026 mD – Gröbenzell -> Link

Spielberichte vom Wochenende

🦅weibl. D musste sich leider aufgrund zu vieler technischer Fehler und vergebener Chancen in beiden Spielen geschlagen geben.
🦅männl. DI zeigte die richtige Reaktion nach der Niederlage in der Vorwoche: in einem insgesamt zwar unkonzentrierten ersten Spiel schaffte man es dank individueller Klasse zu gewinnen. In der zweiten, hart umkämpften Partie konnte man sich früh nach starker Anfangsphase absetzen, bewahrte einen kühlen Kopf und gab die Führung zu keinem Zeitpunkt mehr her 🎉
🦅männl. DII muss sich gegen Memmingen geschlagen geben
🦅männl. CI verliert in Sauerlach
🦅männl. CII gewinnt gegen Partenkirchen 👏
🦅männl. BI wurde von Beginn an gefordert. Nach einem Rückstand kurz vor Schluss zeigte man als Team, warum man auf Platz 2 steht und holte doch noch ein Unentschieden raus 👍
🦅männl. BII verliert gegen Landsberg
🦅weibl. A hatte von Beginn an Schwierigkeiten im Angriff und kam nur zu wenigen Torchancen, was sich bis zum Ende halten sollte. Da auch die Abwehr nicht immer konsequent war konnte man die 2 Tore Rückstand aus der Pause nicht mehr aufholen.

🦅Damen I stellte wiederholt ihre Heimstärke unter Beweis. Von Beginn an waren alle wach und ein starkes Tempospiel auf beiden Seiten endete auch eines starken Torwartspiels von Isa ausgeglichen zur Halbzeit. Im zweiten Durchgang wurden Gegentore sofort schnell beantwortet und man ließ keine Zeit zum verschnaufen. So setzte man sich ab der 50. Minute auch dank konstanter Abwehrleistung bis zum Endstand von 29:24 ab 🔥
🦅Herren I zeigte sich im Abwehrverhalten leicht verbessert, lieferte dafür aber eine der schwächsten Angriffsleitungen ab und muss sich am Ende geschlagen geben. Während die Gäste sehr effektiv abschlossen, gelang es viel zu selten, den gegnerischen Torhüter zu überwinden. Zu viele Ungenauigkeiten, Unkonzentriertheiten und Pech torpedierten jegliche Aufholversuche. Next game!

Einlaufen mit den Handballstars vor Millionenpublikum

Die Handball-Mädchen aus Gilching durften im EM-Halbfinale gegen Kroatien mit der deutschen Nationalmannschaft der Männer in der restlos ausverkauften Halle in Herning aufs Spielfeld einlaufen. Den groĂźen Auftritt des C-Jugend-Teams des TSV Gilching-Argelsried verfolgten fast acht Millionen Zuschauer an den Bildschirmen – darunter natĂĽrlich die Eltern, Geschwister, Freunde, MitschĂĽler und Lehrer der 13- und 14-jährigen Spielerinnen, die fĂĽr das „Lidl Youth Camp“ nach bundesweiten Bewerbungen ausgewählt worden waren. Insgesamt seien knapp 4000 Einsendungen aus Deutschland sowie Dänemark, Schweden und Frankreich eingegangen, teilt die Lidl-Pressestelle mit.

Die Tage in Dänemark mit Hin- und Rückflug und drei Übernachtungen seien „ein unvergessliches Erlebnis“ gewesen, berichtet TSV-Trainer Bernd Zeilmaier. Und die Begeisterung ist den jungen Handballerinnen nach der Rückkehr anzumerken. „Es war toll und aufregend“, schwärmen Pia und Laura, die beiden Mannschaftsführerinnen. Das Highlight der Reise war sicher das Einlaufen beim Halbfinale am Freitag, wofür jedes Detail mit den 14 Mädchen geübt wurde. Die jeweiligen Spieler, die sie begleiten durften, waren den Mädchen zugelost worden. Kurz vor dem Spiel stand dann Rosa mit dem Torwart-Hünen David Späth an der Hand bereit, gefolgt von Lilly mit Nils Lichtlein und den anderen Einlaufmädchen unter dem Jubel der deutschen Zuschauer. Und dann standen sie während der Nationalhymne hoch konzentriert vor der deutschen Mannschaft, nur durch das schmale Spalier für Kameraleute von ihr getrennt.

Aufregend war die Nähe zu den Handballstars, wie zum Beispiel Spielmacher Juri Knorr. „Er hat uns nett gefragt, woher wir kommen“, erzählt Selina, die von ihm ein Autogramm auf ihr T-Shirt bekam. Die Mädchen durften auch beim zweiten Halbfinalspiel mit den Isländern aufs Parkett laufen, die gegen Dänemark antreten mussten. Auch das gelang dem Team aus Gilching perfekt.
Großartig verlief auch der Samstag im Trainingscamp mit den Handball-Legenden Uwe Gensheimer, Nikola Karabatic und Carlos Prieto, an dem weitere Jugendteams aus Dänemark, Schweden und Frankreich teilnahmen. Gensheimer zeigte den Gilchingerinnen unter anderem seine berühmte Drehwurftechnik aus dem Handgelenk von außen. Der Ex-Nationalspieler klärte auch darüber auf, wie wichtig das richtige Aufwärmen für die Gelenke sei. „Er hat uns zudem gezeigt, wie Spielsituationen zu erkennen sind und wie darauf zu regieren ist“, berichtet das C-Jugend-Team, das mit Gensheimer sogar gemeinsam gekocht hat. Denn auch die bewusste und gesunde Ernährung im Sport stand auf dem Programm des Camps. „Der Uwe ist ein netter Typ und es hat mit ihm viel Spaß gemacht“, finden die Mädchen.

Schön war es überdies in der Jugendherberge in Silkeborg, wo das Team mit seinen zwei Betreuern und den anderen Jugendmannschaften in der Nähe von Herning übernachtet hat. Es seien dort sportliche Freundschaften geschlossen worden, berichtet Trainer Zeilmaier, der die Reise organisiert hat. Er freue sich, dass die gesamte Tour harmonisch und ohne Stress verlief und den Zusammenhalt und die Motivation in der Mannschaft gestärkt habe. Das könnte schon beim nächsten Heimspiel am kommenden Sonntag um 9.30 Uhr in der Rathaushalle gegen JSG Alpsee-Grünten besichtigt werden. Quelle: SüddeutscheZeitung

C-Juniorinnen erleben als Einlaufkinder einmaliges Erlebnis bei Handball-EM in Dänemark

Gilching – Warum sich die Nationalmannschaft des Deutschen Handball-Bundes (DHB) im Finale der Europameisterschaft gegen Dänemark geschlagen geben musste, dazu haben sich die Experten unterschiedliche Meinungen gebildet. Befragt man Bernd Zeilmaier zu diesem Thema, erhält man eine genauso verblĂĽffende wie einzigartige Antwort. „Weil wir da nicht mehr dabei waren“, scherzt der Trainer der C-Juniorinnen des TSV Gilching.

Im Halbfinale hatten seine Handballerinnen als Einlaufkinder die DHB-Stars aufs Feld geführt, nachdem sie ein Preisausschreiben gewonnen hatten (wir berichteten). Die jungen Gilchingerinnen erwiesen sich als echte Glücksbringer. Schließlich triumphierte die deutsche Mannschaft über Kroatien und war entsprechend optimistisch für das Finale. Nur da musste sie es ohne ihre 13- bis 14-jährigen Glücksbringer aus dem Landkreis Starnberg richten – am Ende reichte es nicht für den Sieg.

Aber egal, ob Torwart Andreas Wolff & Co. nun Gold oder Silber holten, die Falken werden das vergangene Wochenende in ihrem Leben wohl nie mehr vergessen. „Ich bin immer noch am Verarbeiten“, sagt Zeilmaier auch stellvertretend für seine Spielerinnen. „Es war sehr eindrucksvoll.“ Sein Team tauchte für ein paar Tage in eine komplett andere Welt ein. Damit auch alles beim Einlaufen in den „Jyske Bank Boxen“ von Herning wie am Schnürchen klappte, waren mehrere Proben nötig. Die Handballer des DHB staunten nicht schlecht über ihre deutschen Begleiterinnen. Mit den meisten seien ein paar Worte gewechselt worden, die wenigsten Spieler hätten sich vollkommen im Tunnel befunden, so Zeilmaier. „Sie haben dir zu keinem Zeitpunkt das Gefühl vermittelt, ich bin der Star“, sagte der Coach.

Als die deutsche Nationalhymne ertönte, sangen die Gilchingerinnen lautstark mit. Zuvor hatte es noch eine Textprobe gegeben, damit auch wirklich nichts daneben ging. Eventuelle Wackler hätte aber ohnehin niemand gemerkt. Es war so ohrenbetäubend laut in der Halle, dass man sein eigenes Wort nicht verstand. „Das war ein sehr spezieller Moment“, schwärmt Zeilmaier. In diesem Augenblick gehörten seine Mädchen vor den Augen eines Millionenpublikums am TV zum deutschen Team.

Das Spiel verbrachten sie auf der Tribüne, gleich hinter den Mannschaften. Danach blieb nur kurz Gelegenheit für Autogramme, so stark waren die Spieler medial eingespannt. Juri Knorr nahm sich die Zeit und kam allen Wünschen bereitwillig nach. „Die Mädels haben sich das gewiss anders vorgestellt“, räumt Zeilmaier ein. Entschädigt wurden sie später in der VIP-Lounge. Mit Katharina Filter und Viola Leuchter erwarteten sie zwei deutsche Nationalspielerinnen, die Ende vergangenen Jahres sensationell Vizeweltmeister geworden waren. Zu ihnen gesellte sich noch die Handball-Influencerin Josefine Schneiders.

Richtig Spaß machte dem TSV-Nachwuchs das gemeinsame Training am folgenden Tag mit Uwe Gensheimer und Carlos Prieto. Die beiden Handball-Legenden hatten einige Programmpunkte ausgearbeitet. Wichtiger als die Übungen waren die Ansprachen. „Es ist normal, dass du Fehler machst“, erklärte Gensheimer, Europameister von 2016, den Teenagerinnen. „Wichtig ist, dass du gleich mit der Situation abschließt, egal, ob sie positiv oder negativ war.“ Am Ende spielten die Falken noch ein kleines Turnier mit den anderen beteiligten Teams aus. Gegen die Schwedinnen verloren sie knapp, den Buben aus Dänemark trotzten sie ein Unentschieden ab.

Wenn das mal kein Fingerzeig für die Zukunft ist. „Egal, ob man gewinnt oder verliert, wichtig ist die Gemeinschaft“, lautete das Credo, das Gensheimer den Spielerinnen vermittelte. Die kleine Rede verfehlte ihre Wirkung nicht. „Das hat uns sehr viel gegeben“, stellte Zeilmaier klar. „Wir haben gesehen, was sich mit Motivation erreichen lässt.“ Das war so viel, dass seine Talente sicherlich noch lange Zeit davon zehren werden.Quelle: Münchner Merkur E-Paper


Übertragungen in der Filmstation Gilching voller Erfolg – Halbfinale und Finalspiele in der Sportsbar

Gilching – Die Stimmung kochte ĂĽber, keinen der mehr als 150 Handballfans im groĂźen blauen Saal der Filmstation Gilching hielt es noch auf den Sitzen, als der Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen den amtierenden Europameister Frankreich unter Dach und Fach und der Einzug ins EM-Halbfinale perfekt war. „Die Stimmung war grandios“, berichtet Harald Meier, 3. Vorsitzender der Handballabteilung des TSV Gilching-Argelsried.

Nach dem großen Erfolg von vor zwei Jahren hat der Verein auch für die momentan in Dänemark, Schweden und Norwegen laufende Handball-Europameisterschaft wieder ein Public Viewing der besonderen Art organisiert. In Kooperation mit den Kinobetreibern Matthias Bojen und Ulf Maneval wurden fünf der bislang sieben Spiele der DHB-Auswahl bei freiem Eintritt in der Filmstation gezeigt. Alle drei Vorrundenspiele des deutschen Teams gegen Österreich, Serbien und Spanien sowie das Hauptrundenspiel gegen Portugal liefen auf der Leinwand im kleinen Saal mit 94 Plätzen. Bis auf das erste Spiel gegen Österreich war die Hütte immer voll. „Ich bin überrascht von dem großen Zuspruch“, sagt Ulf Maneval. Für die entscheidende Partie am Mittwoch gegen Frankreich sperrte er dann den großen Saal auf, der bis auf zwei, drei Plätze ebenso komplett gefüllt war. „Das war der absolute Höhepunkt, das i-Tüpfelchen“, schwärmt Harald Meier.

Auf ein Halbfinale heute Abend (17.45 Uhr) gegen Kroatien mit einem kühlen Drink und Popcorn im bequemen Kinosessel können sich die Handballfans allerdings nicht freuen. Und auch ein mögliches Finale oder das Spiel um Bronze läuft nicht in der Filmstation. Grund: Die Spielansetzungen ab der Hauptrunde sind einfach zu kurzfristig. „Wir sind ja in erster Linie ein Kino, und es gibt derzeit viele Neustarts“, erklärt Maneval. Klar, dass die Filmverleiher lieber ihre Blockbuster laufen sehen wollen und nicht ein Handballspiel aus dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Außerdem wurden bereits Kinokarten im Vorverkauf abgesetzt. „Für das Frankreichspiel am Mittwoch konnten wir noch das Programm etwas rumschieben, aber am Wochenende funktioniert das nicht“, sagt Maneval.

Das Semifinale gegen Kroatien müssen die Gilchinger Handballfans aber dennoch nicht alleine im Wohnzimmer verfolgen. Wie schon beim Hauptrundenspiel gegen Dänemark (den 30:28-Sieg gegen Norwegen zeigte der TSV auf Großleinwand in der Rathaushalle) lädt der TSV Gilching zum Public Viewing in die Sportsbar an der Talhofstraße. „Ich glaube, da wird es wieder voll werden, auch weil die Leute natürlich unsere C-Juniorinnen sehen wollen, die gemeinsam mit den Mannschaften einlaufen werden“, sagt Meier (wir berichteten).

Und eines ist jetzt schon klar: Im kommenden Jahr, wenn die Weltmeisterschaft in Deutschland stattfindet, wird die Filmstation wieder zum großen Handballtempel. „Da versuchen wir dann, wirklich alle deutschen Spiele zu zeigen“, kündigt Ulf Maneval an. Quelle: Münchner Merkur E-Paper



Regelanpassungen zur Saison 2025/2026

Regelanpassungen zur Saison 2025/2026

Folgende Regelanpassungen hat der DHB zur neuen Saison vorgenommen, die im Verbands- und Bezirksspielbetrieb ĂĽbernommen werden:

1. Regel 4.1 – 4.2
Es können bis zu 16 Spieler*innen und 5 Offizielle eingesetzt werden.

2. Regel 4.9
„(…) Das Tragen von Gegenständen, welche die Spieler*innen gefährden könnten (…), ist nicht erlaubt.“ Dazu zählt auch, dass Fingernägel geschnitten sein müssen.

3. Regel 5.4
Sollte ein Torwart mit Ball aus dem Torraum „rutschen“, wird zukünftig weitergespielt (keine Wiederholung des Abwurfs). Dabei darf der TW Gegenspieler nicht gefährden. Sollte der TW in den Torraum zurückkehren, ist auf Freiwurf für die gegnerische Mannschaft zu entscheiden.

4. Regel 6.2c
ZukĂĽnftig reicht das BerĂĽhren der Torraumlinie durch einen Abwehrspieler, dass bei Vereitelung einer klaren Torgelegenheit auf Strafwurf zu entscheiden ist.

5. Regel 7.3
Zukünftig ist ein „Nullschritt“/ „Nullkontakt“ auch aus dem eigenen Anprellen möglich.

6. Regel 7.10
Berührt ein Spieler den Ball und hat dabei mit einem Körperteil Kontakt außerhalb der Spielfläche, wird auf Freiwurf für die gegnerische Mannschaft entschieden.

7. Regel 8.8 – 8.10
7m- Werfer trifft Kopf des sich nicht bewegenden TW -> zukĂĽnftig nur Hinausstellung gegen Werfer (keine Disqualifikation mehr). Trifft nach dem Schlusssignal ein Werfer einen gegnerischen Kopf beim direkten Freiwurf -> zukĂĽnftig nur Hinausstellung gegen Werfer (keine D mehr)

8. Regel 8.8 – 8.10
BerĂĽhrt ein Offizieller den Ball oder Gegenspieler versehentlich im laufenden Spiel -> Hinausstellung
BerĂĽhrt ein Offizieller den Ball oder Gegenspieler absichtlich im laufenden Spiel -> Disqualifikation

9. Regel 10.3 Anwurf
Der Anpfiff erfolgt erst, wenn sich ein Spieler mit Ball vollständig innerhalb der Anwurfzone befindet.

10. Regel 14.1 unberechtigter Pfiff
Bei einem unberechtigten Pfiff durch eine andere Person als die SR wird während einer klaren Torgelegenheit auf 7m entschieden.

11. Regel 15.9 Störung von Würfen
Wird die Ausführung eines formellen Wurfs durch einen Abwehrspieler gestört, ist die Spielfortsetzung immer Freiwurf. Ausnahmen: 7m bleibt natürlich 7m und letzte 30 Sekunden

12. Regel 16.11 Anrechnung von Strafen
Strafen, die vor dem Spiel ausgesprochen werden, zählen zum Kontingent.

13. Regel 17.5 Ausfall von Schiedsrichtern
Sollte während eines Spiels ein SR ausfallen, besteht die Möglichkeit, diesen durch einen anwesenden Kollegen zu ersetzen. Voraussetzungen werden in den DfB geregelt.

14. Regel 17.13 Schiedsrichterkleidung
Die Farbe schwarz ist zukĂĽnftig nicht mehr den Schiedsrichtern vorbehalten.

15. Erl 2 (Regel 2.8) Timeout bei 7m
SR entscheiden unter Berücksichtigung von Spielzeit und Spielstand, ob TO beim 7m nötig ist oder nicht. TW- Wechsel kein zwingendes Kriterium mehr.

16. Erl 4 Passives Spiel
Eine zweite Aufbauphase, nachdem eine Mannschaft ohne Spielunterbrechung erneut in Ballbesitz gekommen ist, soll deutlich kürzer sein. Richtwert 4-6 Pässe, ehe erneut das passive Vorwarnzeichen gezeigt werden soll