Aktuelles-Handball
Rückblick Wochenende 07/08. März
Weibl.A: Die gesamte 1. Halbzeit war man mit Laim auf Augenhöhe und keine Mannschaft konnte sich eindeutig absetzen. So ging man mit einem Tor Rückstand in die 2. Halbzeit (13:12). Hier gelang es schnell eine Torführung zu erreichen, die man bis zum Ende beibehalten und weiter ausbauen konnte. Am Ende gewann man mit 22:26 in Laim.
Weibl. C: Am Samstag konnte die weibliche C-Jugend (C1) im Auswärtsspiel beim SC U‘hofen-Germering mit einem 26:18 Sieg die nächsten Punkte verbuchen und sich den 2. Tabellenplatz zurückerobern. Das Spiel startet mit einigen Leichtsinnsfehlern, im weiteren Spielverlauf konnte man aber ziemlich schnell zur gewohnten Stärke zurückfinden.
Die weibliche C2 musste die Punkte leider am Sonntag in Mindelheim lassen und verlor das Spiel mit 26:20.
Damen: zeigten am Samstag beim Auswärtsspiel wieder eine mannschaftlich geschlossene Leistung und vor allem ein sehr gutes Handballspiel und siegten deutlich mit 31:24 über das Team des TSV Murnau. Das Videostudium des Hinspiels in Gilching brachten viele Erkenntnisse, die im anschließenden Training besprochen und im Spiel in Murnau 1:1 umgesetzt wurden. Das Trainerteam hatte die Mannschaft genau richtig auf den Gegner eingestellt und nach einem holprigen Start bei der Chancenverwertung, wurde umso mehr in der Abwehr zugepackt und es konnten einige Bälle dadurch gewonnen werden, die nach sofortigem Umschaltspiel im gegnerischen Tor untergebracht wurden. So konnte zur Halbzeit ein 6-Tore-Vorsprung erspielt werden (19:13). Egal welche Spielerin auf dem Platz war, alle waren hochmotiviert und hatten den Zug zum Tor. Die gefährlichste Spielerin von Murnau, die im Schnitt 11 Tore pro Spiel wirft konnte nahezu ausgeschaltet werden und kam auf lediglich 2 Feldtore im Spiel! Durch diesen Sieg konnte der 2te Platz in der BZOL weiterhin abgesichert werden
1.Männer: verlieren gegen die Brucker Reserve auf sehr ärgerliche Weise: Ein schleppender Beginn in Kombination mit einer unterirdischen Abschlussquote und phasenweiser ungeordneten Rückzugsbewegung führen zu einem vermeidbar hohen Halbzeitrückstand. In der zweiten Hälfte zeigt man sich verbessert und kämpft sich auf bis zu 2 Tore ran, scheitert aber in entscheidenden Momenten am gegnerischen Torhüter oder leistet sich den ein oder anderen Fehler zu viel. Nun steht man ordentlich unter Druck im kommenden Heimspiel gegen Herrsching 2.
2.Männer: Team H2 kommt in Weßling nicht in die Spur. Die Weßlinger haben das goldene Ei versteckt und wir mussten uns trotz 14 Treffern von Manuel Schnur am Ende mit 37:31 geschlagen geben. Bis zum 29:29 in der 43. Minute blieb es hochspannend, doch dann zog der SC Weßling entscheidend davon.
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Einlaufen mit den Handballstars vor Millionenpublikum
Die Handball-Mädchen aus Gilching durften im EM-Halbfinale gegen Kroatien mit der deutschen Nationalmannschaft der Männer in der restlos ausverkauften Halle in Herning aufs Spielfeld einlaufen. Den großen Auftritt des C-Jugend-Teams des TSV Gilching-Argelsried verfolgten fast acht Millionen Zuschauer an den Bildschirmen – darunter natürlich die Eltern, Geschwister, Freunde, Mitschüler und Lehrer der 13- und 14-jährigen Spielerinnen, die für das „Lidl Youth Camp“ nach bundesweiten Bewerbungen ausgewählt worden waren. Insgesamt seien knapp 4000 Einsendungen aus Deutschland sowie Dänemark, Schweden und Frankreich eingegangen, teilt die Lidl-Pressestelle mit.
Die Tage in Dänemark mit Hin- und Rückflug und drei Übernachtungen seien „ein unvergessliches Erlebnis“ gewesen, berichtet TSV-Trainer Bernd Zeilmaier. Und die Begeisterung ist den jungen Handballerinnen nach der Rückkehr anzumerken. „Es war toll und aufregend“, schwärmen Pia und Laura, die beiden Mannschaftsführerinnen. Das Highlight der Reise war sicher das Einlaufen beim Halbfinale am Freitag, wofür jedes Detail mit den 14 Mädchen geübt wurde. Die jeweiligen Spieler, die sie begleiten durften, waren den Mädchen zugelost worden. Kurz vor dem Spiel stand dann Rosa mit dem Torwart-Hünen David Späth an der Hand bereit, gefolgt von Lilly mit Nils Lichtlein und den anderen Einlaufmädchen unter dem Jubel der deutschen Zuschauer. Und dann standen sie während der Nationalhymne hoch konzentriert vor der deutschen Mannschaft, nur durch das schmale Spalier für Kameraleute von ihr getrennt.
Aufregend war die Nähe zu den Handballstars, wie zum Beispiel Spielmacher Juri Knorr. „Er hat uns nett gefragt, woher wir kommen“, erzählt Selina, die von ihm ein Autogramm auf ihr T-Shirt bekam. Die Mädchen durften auch beim zweiten Halbfinalspiel mit den Isländern aufs Parkett laufen, die gegen Dänemark antreten mussten. Auch das gelang dem Team aus Gilching perfekt.
Großartig verlief auch der Samstag im Trainingscamp mit den Handball-Legenden Uwe Gensheimer, Nikola Karabatic und Carlos Prieto, an dem weitere Jugendteams aus Dänemark, Schweden und Frankreich teilnahmen. Gensheimer zeigte den Gilchingerinnen unter anderem seine berühmte Drehwurftechnik aus dem Handgelenk von außen. Der Ex-Nationalspieler klärte auch darüber auf, wie wichtig das richtige Aufwärmen für die Gelenke sei. „Er hat uns zudem gezeigt, wie Spielsituationen zu erkennen sind und wie darauf zu regieren ist“, berichtet das C-Jugend-Team, das mit Gensheimer sogar gemeinsam gekocht hat. Denn auch die bewusste und gesunde Ernährung im Sport stand auf dem Programm des Camps. „Der Uwe ist ein netter Typ und es hat mit ihm viel Spaß gemacht“, finden die Mädchen.
Schön war es überdies in der Jugendherberge in Silkeborg, wo das Team mit seinen zwei Betreuern und den anderen Jugendmannschaften in der Nähe von Herning übernachtet hat. Es seien dort sportliche Freundschaften geschlossen worden, berichtet Trainer Zeilmaier, der die Reise organisiert hat. Er freue sich, dass die gesamte Tour harmonisch und ohne Stress verlief und den Zusammenhalt und die Motivation in der Mannschaft gestärkt habe. Das könnte schon beim nächsten Heimspiel am kommenden Sonntag um 9.30 Uhr in der Rathaushalle gegen JSG Alpsee-Grünten besichtigt werden. Quelle: SüddeutscheZeitung
C-Juniorinnen erleben als Einlaufkinder einmaliges Erlebnis bei Handball-EM in Dänemark
Gilching – Warum sich die Nationalmannschaft des Deutschen Handball-Bundes (DHB) im Finale der Europameisterschaft gegen Dänemark geschlagen geben musste, dazu haben sich die Experten unterschiedliche Meinungen gebildet. Befragt man Bernd Zeilmaier zu diesem Thema, erhält man eine genauso verblüffende wie einzigartige Antwort. „Weil wir da nicht mehr dabei waren“, scherzt der Trainer der C-Juniorinnen des TSV Gilching.
Im Halbfinale hatten seine Handballerinnen als Einlaufkinder die DHB-Stars aufs Feld geführt, nachdem sie ein Preisausschreiben gewonnen hatten (wir berichteten). Die jungen Gilchingerinnen erwiesen sich als echte Glücksbringer. Schließlich triumphierte die deutsche Mannschaft über Kroatien und war entsprechend optimistisch für das Finale. Nur da musste sie es ohne ihre 13- bis 14-jährigen Glücksbringer aus dem Landkreis Starnberg richten – am Ende reichte es nicht für den Sieg.
Aber egal, ob Torwart Andreas Wolff & Co. nun Gold oder Silber holten, die Falken werden das vergangene Wochenende in ihrem Leben wohl nie mehr vergessen. „Ich bin immer noch am Verarbeiten“, sagt Zeilmaier auch stellvertretend für seine Spielerinnen. „Es war sehr eindrucksvoll.“ Sein Team tauchte für ein paar Tage in eine komplett andere Welt ein. Damit auch alles beim Einlaufen in den „Jyske Bank Boxen“ von Herning wie am Schnürchen klappte, waren mehrere Proben nötig. Die Handballer des DHB staunten nicht schlecht über ihre deutschen Begleiterinnen. Mit den meisten seien ein paar Worte gewechselt worden, die wenigsten Spieler hätten sich vollkommen im Tunnel befunden, so Zeilmaier. „Sie haben dir zu keinem Zeitpunkt das Gefühl vermittelt, ich bin der Star“, sagte der Coach.
Als die deutsche Nationalhymne ertönte, sangen die Gilchingerinnen lautstark mit. Zuvor hatte es noch eine Textprobe gegeben, damit auch wirklich nichts daneben ging. Eventuelle Wackler hätte aber ohnehin niemand gemerkt. Es war so ohrenbetäubend laut in der Halle, dass man sein eigenes Wort nicht verstand. „Das war ein sehr spezieller Moment“, schwärmt Zeilmaier. In diesem Augenblick gehörten seine Mädchen vor den Augen eines Millionenpublikums am TV zum deutschen Team.
Das Spiel verbrachten sie auf der Tribüne, gleich hinter den Mannschaften. Danach blieb nur kurz Gelegenheit für Autogramme, so stark waren die Spieler medial eingespannt. Juri Knorr nahm sich die Zeit und kam allen Wünschen bereitwillig nach. „Die Mädels haben sich das gewiss anders vorgestellt“, räumt Zeilmaier ein. Entschädigt wurden sie später in der VIP-Lounge. Mit Katharina Filter und Viola Leuchter erwarteten sie zwei deutsche Nationalspielerinnen, die Ende vergangenen Jahres sensationell Vizeweltmeister geworden waren. Zu ihnen gesellte sich noch die Handball-Influencerin Josefine Schneiders.
Richtig Spaß machte dem TSV-Nachwuchs das gemeinsame Training am folgenden Tag mit Uwe Gensheimer und Carlos Prieto. Die beiden Handball-Legenden hatten einige Programmpunkte ausgearbeitet. Wichtiger als die Übungen waren die Ansprachen. „Es ist normal, dass du Fehler machst“, erklärte Gensheimer, Europameister von 2016, den Teenagerinnen. „Wichtig ist, dass du gleich mit der Situation abschließt, egal, ob sie positiv oder negativ war.“ Am Ende spielten die Falken noch ein kleines Turnier mit den anderen beteiligten Teams aus. Gegen die Schwedinnen verloren sie knapp, den Buben aus Dänemark trotzten sie ein Unentschieden ab.
Wenn das mal kein Fingerzeig für die Zukunft ist. „Egal, ob man gewinnt oder verliert, wichtig ist die Gemeinschaft“, lautete das Credo, das Gensheimer den Spielerinnen vermittelte. Die kleine Rede verfehlte ihre Wirkung nicht. „Das hat uns sehr viel gegeben“, stellte Zeilmaier klar. „Wir haben gesehen, was sich mit Motivation erreichen lässt.“ Das war so viel, dass seine Talente sicherlich noch lange Zeit davon zehren werden.Quelle: Münchner Merkur E-Paper
Regelanpassungen zur Saison 2025/2026
Regelanpassungen zur Saison 2025/2026
Folgende Regelanpassungen hat der DHB zur neuen Saison vorgenommen, die im Verbands- und Bezirksspielbetrieb übernommen werden:
1. Regel 4.1 – 4.2
Es können bis zu 16 Spieler*innen und 5 Offizielle eingesetzt werden.
2. Regel 4.9
„(…) Das Tragen von Gegenständen, welche die Spieler*innen gefährden könnten (…), ist nicht erlaubt.“ Dazu zählt auch, dass Fingernägel geschnitten sein müssen.
3. Regel 5.4
Sollte ein Torwart mit Ball aus dem Torraum „rutschen“, wird zukünftig weitergespielt (keine Wiederholung des Abwurfs). Dabei darf der TW Gegenspieler nicht gefährden. Sollte der TW in den Torraum zurückkehren, ist auf Freiwurf für die gegnerische Mannschaft zu entscheiden.
4. Regel 6.2c
Zukünftig reicht das Berühren der Torraumlinie durch einen Abwehrspieler, dass bei Vereitelung einer klaren Torgelegenheit auf Strafwurf zu entscheiden ist.
5. Regel 7.3
Zukünftig ist ein „Nullschritt“/ „Nullkontakt“ auch aus dem eigenen Anprellen möglich.
6. Regel 7.10
Berührt ein Spieler den Ball und hat dabei mit einem Körperteil Kontakt außerhalb der Spielfläche, wird auf Freiwurf für die gegnerische Mannschaft entschieden.
7. Regel 8.8 – 8.10
7m- Werfer trifft Kopf des sich nicht bewegenden TW -> zukünftig nur Hinausstellung gegen Werfer (keine Disqualifikation mehr). Trifft nach dem Schlusssignal ein Werfer einen gegnerischen Kopf beim direkten Freiwurf -> zukünftig nur Hinausstellung gegen Werfer (keine D mehr)
8. Regel 8.8 – 8.10
Berührt ein Offizieller den Ball oder Gegenspieler versehentlich im laufenden Spiel -> Hinausstellung
Berührt ein Offizieller den Ball oder Gegenspieler absichtlich im laufenden Spiel -> Disqualifikation
9. Regel 10.3 Anwurf
Der Anpfiff erfolgt erst, wenn sich ein Spieler mit Ball vollständig innerhalb der Anwurfzone befindet.
10. Regel 14.1 unberechtigter Pfiff
Bei einem unberechtigten Pfiff durch eine andere Person als die SR wird während einer klaren Torgelegenheit auf 7m entschieden.
11. Regel 15.9 Störung von Würfen
Wird die Ausführung eines formellen Wurfs durch einen Abwehrspieler gestört, ist die Spielfortsetzung immer Freiwurf. Ausnahmen: 7m bleibt natürlich 7m und letzte 30 Sekunden
12. Regel 16.11 Anrechnung von Strafen
Strafen, die vor dem Spiel ausgesprochen werden, zählen zum Kontingent.
13. Regel 17.5 Ausfall von Schiedsrichtern
Sollte während eines Spiels ein SR ausfallen, besteht die Möglichkeit, diesen durch einen anwesenden Kollegen zu ersetzen. Voraussetzungen werden in den DfB geregelt.
14. Regel 17.13 Schiedsrichterkleidung
Die Farbe schwarz ist zukünftig nicht mehr den Schiedsrichtern vorbehalten.
15. Erl 2 (Regel 2.8) Timeout bei 7m
SR entscheiden unter Berücksichtigung von Spielzeit und Spielstand, ob TO beim 7m nötig ist oder nicht. TW- Wechsel kein zwingendes Kriterium mehr.
16. Erl 4 Passives Spiel
Eine zweite Aufbauphase, nachdem eine Mannschaft ohne Spielunterbrechung erneut in Ballbesitz gekommen ist, soll deutlich kürzer sein. Richtwert 4-6 Pässe, ehe erneut das passive Vorwarnzeichen gezeigt werden soll